Aiways E-Auto-Bauer geht mit Werksteam ins Cannonball-Rennen

Autor: Andreas Grimm

In Deutschland verkauft Aiways abseits des klassischen Kfz-Handels. Entsprechend nutzt das Fabrikat andere Marketing-Kanäle. Zuletzt nahmen mehrere U5-Modelle an einem E-Auto-Rennen teil – rege verfolgt von den Instagram-Followern der Fahrerin Nicola Canavis.

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Die Influencerin Nicola Canavis fuhr für Aiways das Cannonball-Rennen – und berichtete fleißig ihren 860.000 Followern.
Die Influencerin Nicola Canavis fuhr für Aiways das Cannonball-Rennen – und berichtete fleißig ihren 860.000 Followern.
(Bild: Aiways)

Aiways hat sich mit einem Werksteam im Rennsport gemeldet. Der chinesische Hersteller schickte dazu am vergangenen Wochenende das Elektro-SUV U5 – pilotiert von Influencerin und Model Nicola Canavis – auf die Strecke des E-Cannonball von Berlin nach München. Mit dabei im Starterfeld waren zudem ein weiterer U5 des Vertriebspartners und Veranstaltungssponsors Euronics sowie weitere Fahrzeuge neuer Anbieter aus der wachsenden E-Auto-Szene.

Der Ur-Cannonball ist legendär – 1971 bretterte damals ein Redakteur des US-Magazins „Car & Driver“ in knapp 41 Stunden von der Ost- an die Westküste der USA. Und spätestens seit 2019 die Originalstrecke mit einem Tesla Model 3 in 48:10 Stunden zurückgelegt wurde, ist die Marke Cannonball auch für Elektroautos ein Thema.

In Deutschland ging nun die Gleichmäßigkeitsfahrt „E-Cannonball“ zum dritten Mal an den Start. Am Samstag, 25. September, startete das 72 Teilnehmer starke Starterfeld morgens Richtung München mit fest eingeplanten Zwischenstopps in Mühlhausen/ Thüringen und in Bayreuth/ Bayern. Entscheidend für die Teams war, das optimale Verhältnis zwischen Fahrgeschwindigkeit und Energieverbrauch sowie Ladegeschwindigkeit und Akkugröße zu erreichen.

Alle drei Aiways kamen ins Ziel – auf dem Treppchen standen andere

Insgesamt gingen drei Aiways-Modelle an den Start – neben dem Werkswagen mit Canavis am Steuer beteiligten sich ein Kundenteam sowie der Elektrohändler Euronics mit jeweils einem U5 am E-Cannonball. Alle drei kamen ans Ziel, wenn auch in dieser Konkurrenzklasse am Ende Fahrer von Mercedes-, Kia- und VW-Modellen auf dem Siegertreppchen standen. Angetreten waren zudem Fahrzeuge von MG, Elaris, Tesla oder Polestar.

Aiways U5: Überzeugendes Elektro-SUV aus China
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Aus Marketing-Sicht ist der Auftritt von Aiways wohl geglückt. Werksfahrerin Canavis hatte schließlich „meine 860.000 Insta-Follower auf die Fahrt mitgenommen“ und regelmäßig über den Stand der Ausfahrt berichtet. Zudem trat die Elektrokette Euronics auch als Hauptsponsor des Rennens auf – und nutzte die Veranstaltung, um auf die exklusive Vertriebspartnerschaft mit Aiways hinzuweisen. „Das Aiways U5 Elektro-SUV hat für Euronics und unser Engagement in der Elektromobilität große Bedeutung“, sagte Marketingchef Phillip Neuffer.

Besonders die Teilnahme eines Kundenteams erfreut Aiways-Europachef Alexander Klose: „Es zeigt mir, dass wir mit unserem Fahrzeugangebot richtig liegen.“ Mit den angekündigten weiteren Modellen – 2022 startet das SUV-Coupé U6 – will er auch weiterhin neue Kundenkreise erschließen.

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 Andreas Grimm

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Fachredakteur Management & Handel, Redaktion »kfz-betrieb«