Suchen

E-Auto-Prämie: Ein Sechstel der Fördersumme ausgeschöpft

| Autor: Andreas Wehner

Zwei Jahre nach dem Start der Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybride sind rund 100.000 Euro an Fördermitteln verbraucht. Insgesamt sind jedoch 600.000 Euro im Topf. Die dürften bis zum Auslaufen der Förderung Mitte 2019 nicht ausgeschöpft werden.

Firmen zum Thema

(Foto: BMW)

66.029 Anträge auf die E-Auto-Kaufprämie sind in den vergangenen zwei Jahren beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingegangen. „Von den verfügbaren Mitteln sind rund 100 Millionen Euro verbraucht. Das entspricht einem Sechstel der Fördersumme“, sagte BAFA-Präsident Andreas Obersteller laut einer Mitteilung vom Montag.

38.146 Anträge entfielen dabei auf reine Elektrofahrzeuge, 27.866 auf Plug-in-Hybride. Zudem beantragten 17 Käufer eines Brennstoffzellenfahrzeugs die Förderung. Die Prämie ist am 2. Juli 2016 gestartet und kann spätestens bis zum 30. Juni 2019 beantragt werden. Käufer eines rein elektrischen Modells erhalten 4.000 Euro, für Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge gibt es 3.000 Euro. Die Hälfte übernimmt der Bund, die andere Hälfte schießen die Hersteller zu.

BMW-Käufer stellten die meisten Anträge auf die E-Auto-Prämie. Mit 12.555 entfiel knapp ein Fünftel der Anträge auf das bayerische Fabrikat. Im Herstellerranking folgen VW mit 10.816 Anträgen und Smart mit 8.179 Anträgen.

Das beliebteste Modell bei den Antragstellern war der Renault Zoe. 7.348 Käufer des Modells beantragten die Prämie beim BAFA. An zweiter Stelle in der Rangliste der Modelle steht der BMW i3 mit 5.786 Anträgen vor dem Audi A3 mit 5.753 Anträgen.

Autokäufer aus Nordrhein-Westfalen stellten 14.151 Anträge, aus Bayern kamen 13.326, aus Baden-Württemberg 12.286. Vor allem Unternehmen haben bislang von der Prämie profitiert. Von ihnen gingen nach BAFA-Angaben 34.447 Anträge ein – im Gegensatz zu 30.350 Anträgen von Privatpersonen. Der Rest entfiel unter anderem auf kommunale Betriebe, Vereine und Stiftungen.

(ID:45379853)

Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«