E-Auto-Prämie erreicht den Privatkundenmarkt

60 Prozent der Umweltbonus-Anträge stellen Endverbraucher

| Autor: Christoph Baeuchle

Batterie ist voll, E-Auto ist startklar. Dennoch sind Verbraucher oft noch skeptisch.
Batterie ist voll, E-Auto ist startklar. Dennoch sind Verbraucher oft noch skeptisch. (Bild: Citroën)

Das Interesse an Elektroautos nimmt auf niedrigem Niveau zu. Laut dem Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) sind bislang mehr als 2.130 Anträge für den staatlichen Zuschuss beim Kauf eines Elektroautos oder eines Plug-in-Modells gestellt worden.

Nach wie vor nutzen vor allem Endverbraucher die staatliche Unterstützung: Sie haben einen Anteil von mehr als 60 Prozent. Damit hat er sich verdreifacht. Vor Einführung des Bonus ging lediglich jedes fünfte elektrisch angetriebene Fahrzeug an eine Privatperson. Was beim Antrag eines E-Zuschusses zu beachten ist, lesen Sie hier.

Auch die Onlineplattform „Meinauto.de“ bestätigt ein größeres Interesse ihrer Kunden an E-Autos seit Einführung des Zuschusses von 4.000 Euro (Elektroauto) beziehungsweise 3.000 Euro (Plug-in-Hybrid). Der Anteil von Elektro- und Hybridfahrzeugen liege seit Einführung des Umweltbonus bei 3,72 Prozent. Damit habe sich das Interesse an dem alternativen Antrieb im Vergleich zum Jahresbeginn immerhin in etwa verdoppelt.

Neben BMW und Volkswagen bieten vor allem die Importeure E-Autos an. Am besten kann der Renault Zoe bei den Käufern landen. Der Anteil der im VDIK organisierten Importeure an den E-Auto-Verkäufen beträgt aktuell 48 Prozent, am Gesamt-Pkw-Markt hatten die Importeure zuletzt einen Anteil von knapp 36 Prozent.

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