Kfz-Gewerbe Nordrhein-Westfalen E-Autos sind die Zukunft

Von Doris Pfaff

Die Herausforderungen sind enorm – aber es bestehen auch Chancen: Bei der Mitgliederversammlung des Kfz-Gewerbes NRW forderte Präsident Frank Mund, sich der E-Mobilität zu stellen und sich im Kampf um die Autodaten zu positionieren.

Ehrungen für langjährige Vorstandsarbeit in NRW: (v. l.) Klemens Hellenbrand, Geschäftsführer Technik und Berufsbildung, Willi Krause, Präsident Frank Mund, Bruno Kemper und Hauptgeschäftsführer Marcus Büttner.
Ehrungen für langjährige Vorstandsarbeit in NRW: (v. l.) Klemens Hellenbrand, Geschäftsführer Technik und Berufsbildung, Willi Krause, Präsident Frank Mund, Bruno Kemper und Hauptgeschäftsführer Marcus Büttner.
(Bild: Kfz-Gewerbe NRW)

Auch in Zukunft wird es Autos geben – und damit Perspektiven für Autohäuser und Werkstätten, stellte Frank Mund, Präsident des Kfz-Gewerbes NRW, bei der Mitgliederversammlung im Haus des Kfz-Gewerbes in Hilden klar. Die Frage nach dem Antrieb, ob elektrisch oder mit Verbrennungsmotor, sei längst von den Herstellern – zumindest für Europa – entschieden. „Wir werden nur noch E-Autos bekommen, ob wir wollen oder nicht.“ Mit Blick auf das Servicegeschäft und den aktuellen Bestand von 48 Millionen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor sollte das Kfz-Gewerbe dennoch nach synthetischen Kraftstoffen rufen.

Die Branche sei in vielerlei Hinsicht stark gefordert. Aber: „Wir kämpfen nicht gegen Windmühlen“, so Mund. Der Mobilitätsbedarf werde steigen, dazu werde das Auto gebraucht. Aufgrund der Lieferengpässe seien die Höfe der Autohändler leergefegt. Durch den Zusammenschluss der OEMs würden Vertriebsketten ausgedünnt. Überdies bestehe ein dramatischer Fachkräftemangel. Auch beim Kundenverhalten werde sich einiges ändern. Durch den Megatrend Neo-Ökologie werde der Kunde sein Konsumverhalten ändern und sich im Autohaus anders verhalten. Darauf müsse sich der Autohandel vorbereiten.