Suchen
+

E-Mobilität: Umweltbonus soll Käufer elektrisieren

| Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Die Kaufprämie für reine Elektroautos und Plug-in-Hybride ist unter Dach und Fach. Aber sind 4.000 Euro tatsächlich Anreiz genug, damit die Autofahrer die aktuell erhältlichen Stromer auf ihre Shoppingliste setzen? Die Analysten sind sich uneins.

Die Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybrid-Modelle soll dafür sorgen, dass künftig mehr Menschen Strom statt Diesel und Benzin tanken.
Die Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybrid-Modelle soll dafür sorgen, dass künftig mehr Menschen Strom statt Diesel und Benzin tanken.
(Bild: BMW)

Fünf Jahre sind seit der denkwürdigen Ankündigung von Angela Merkel vergangen, bis 2020 eine Million und bis 2030 sogar bis zu sechs Millionen E-Fahrzeuge auf die Straße bringen zu wollen. Doch aktuell ist man von diesem Ziel hierzulande noch weit entfernt: Nach Angaben des KBA waren zum Jahresanfang gerade einmal gut 25.000 reine Stromer auf den deutschen Straßen unterwegs.

Mit der Mitte Mai beschlossenen Kaufprämie will die Bundesregierung jetzt endlich Dampf auf den Kessel bringen: Rein elektrisch angetriebene Autos werden mit 4.000 Euro gefördert. Käufer, die sich für ein Plug-in-Hybrid-Modell entscheiden, bekommen seit dem 18. Mai 3.000 Euro vom Kaufpreis zurückerstattet. Im Fördertopf schlummern 1,2 Milliarden Euro. Diese Summe reicht den Rechnungen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zufolge für circa 400.000 Kaufverträge. Ob es der Bundesregierung gelingt, mit der Kaufprämie, die von einem mit 300 Millionen Euro geförderten Ausbau der Ladeinfrastruktur flankiert wird, nennenswerte Kaufimpulse setzen zu können, bleibt abzuwarten.