E-Scooter: Jeder Dritte erwägt einen Kauf, fast jeder Zweite will sie loswerden

Corona-Pandemie spielt wichtige Rolle

| Autor: Christoph Seyerlein

Die neuen E-Scooter eignen sich vor allem für die letzte Meile – also zum Beispiel vom Bahnhof in das Büro.
Die neuen E-Scooter eignen sich vor allem für die letzte Meile – also zum Beispiel vom Bahnhof in das Büro. (Bild: Ford)

Gut jeder dritte Deutsche erwägt aktuell den Kauf eines eigenen E-Scooters. Das ergab eine Umfrage unter 1.000 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren im Auftrag des Roller-Herstellers Moovi. Ein gewichtiger Grund dafür: die Corona-Pandemie. 48,6 Prozent fühlen sich durch sie in ihrer Kaufüberlegung bestärkt. Dagegen gaben 52,4 Prozent an, öffentliche Verkehrsmittel wegen des Infektionsrisikos derzeit zu meiden.

Vor einem Jahr hatte laut Moovi nur knapp jeder Vierte (24,3 %) über den Kauf eines E-Scooters nachgedacht. Besonders Männer in einem Alter zwischen 18 und 29 Jahren beschäftigten sich nun aber intensiver mit einem möglichen Kauf. 43,9 Prozent jener Befragtengruppe bejahten dies Moovi zufolge.

Viele empfinden E-Scooter als „störend“

Eine andere Umfrage kommt allerdings zu dem Ergebnis, dass die E-Tretroller nach wie vor bei vielen Bürgern unbeliebt sind. Dem Tüv Rheinland zufolge sprachen sich 47,4 Prozent der mehr als 2.500 Befragten dafür aus, dass den E-Scootern die Straßenverkehrszulassung entzogen werden sollte. Rund die Hälfte empfindet die Gefährte demnach als „störend“, knapp 40 Prozent der Befragten „akzeptieren“ sie.

Für E-Scooter-Verleiher in deutschen Städten ist die Corona-Pandemie bislang eine große Herausforderung. Die Nutzerzahlen sind deutlich eingebrochen. Experten vermuten, dass nur wenige große Anbieter die Krise überstehen werden.

E-Scooter: Nur wenige große Anbieter dürften die Corona-Krise überstehen

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