Eclipse Cross soll Mitsubishi 12.000 Einheiten bescheren

Marktstart Ende Januar geplant

| Autor: Christoph Seyerlein

Allgemein habe Mitsubishi beim Thema Elektrifizierung viel in der Pipeline, mehr dazu soll es im Rahmen der Tokyo Motor Show Ende Oktober zu sehen geben. Das ist auch dringend nötig, will Mitsubishi den eigenen Ansprüchen gerecht werden, bei Kunden als „Elektro-Platzhirsch“ wahrgenommen zu werden. Der Plug-in-Hybrid Outlander und das Mitsubishi Electric Vehicle (i-MiEV) dürften dafür allein kaum ausreichen. „Wir setzen voll auf die Elektro-Karte und wollen in der Richtung weiter Gas geben“, verspricht Rebstock.

Bei der Ausstattung können Eclipse-Cross-Kunden zwischen den drei Linien Basis (ab 21.990 Euro), Plus (ab 25.490 Euro) und Top (ab 30.990 Euro) wählen. Zum Marktstart soll es zudem eine „Intro Edition“ (ab 28.990 Euro) geben, die sich zwischen Plus und Top einordnet. Am äußeren Erscheinungsbild des Autos ist vor allem das Heckdesign auffällig. Die markante Linienführung mit den LED-Elementen ist Geschmackssache, soll sich laut Mitsubishi aber auch gezielt vom „Mainstream seines Segments deutlich abheben“.

Großer Sprung im Innenraum

Im Innenraum kommt das Auto deutlich wertiger daher, als man das bislang von Mitsubishi gewohnt ist. Der Fortschritt zeigt sich beispielsweise am Head-up-Display und einem Infotainmentsystem mit Android-Auto- und Apple-Carplay-Unterstützung sowie einem optionalen Touchpad. „Wir wollen das Thema Wertigkeit mehr in den Vordergrund rücken“, sagt Rebstock. „Unsere Kunden sollen mehr für ihr Geld bekommen.“

Mitsubishi Eclipse Cross: Markantes Japan-SUV

Bei einer ersten kurzen Ausfahrt mit einer Automatikvariante präsentierte sich der Motor insgesamt als laufruhig, das CVT-Getriebe arbeitete die Gangwechsel problemlos und ruckelfrei ab. Beim Anfahren reagierte das Aggregat ein wenig bockig, absolutes Sport-Feeling sollte man zudem von einem 163-PS-Motor auch nicht erwarten. Das Fahrwerk kam etwas hart daher, beim Federungskomfort setzte das Auto kein Ausrufezeichen. Alles in allem fährt sich das Auto aber ansprechend, gerade bei der Wertigkeit im Innenraum hat Mitsubishi einen echten Sprung gemacht.

Schön ist auch, dass das Auto mit 2,67 Meter denselben Radstand wie der Outlander hat, obwohl der Eclipse Cross mit 4,40 Meter fast 30 Zentimeter kürzer ist als sein großer Bruder. Das kommt vor allem Passagieren im Fond zugute, auf der achtfach verstellbaren und um 20 Zentimeter nach vorne und hinten verschiebbaren Rückbank lässt es sich bequem mitfahren.

An Assistenzsystemen wird Mitsubishi im Eclipse Cross eine Einparkhilfe vorn und hinten, einen Ausparkassistenten mit Warnung vor Querverkehr, einen Fernlichtassistenten, ein Auffahrsystem mit Fußgängererkennung und Notbremsassistent, eine adaptive Tempoautomatik sowie einen Totwinkel- und Spurhalteassistent anbieten. Fahrzeuge mit CVT-Automatik verfügen zudem über eine elektronische Parkbremse mit Auto-hold-Funktion. Eine Empfehlung für Kunden ist definitiv das Rundum-Kamerasystem mit Rückfahrkamera: Durch das hoch positionierte, durchgezogene LED-Band im Heck ist die Sicht nach hinten ohne Hilfsmittel doch recht eingeschränkt.

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