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Eigenbau: Dieselaggregat sollte Reichweite von E-Auto erhöhen

| Autor: Jakob Schreiner

Ein älterer Herr aus Nordrhein-Westfalen hat sich in sein kleines E-Auto einen eigenen Range-Extender eingebaut. Dabei hatte er nicht daran gedacht, die Abgase des verwendeten Dieselaggregats korrekt abzuführen und wurde ohnmächtig.

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Symbolbild
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(Bild: Aixam Elektro Coupe / Aixam Elektro Coupe / KarleHorn / CC BY-SA 3.0 / BY-SA 3.0)

Weil ihm die Reichweite seines Elektrofahrzeugs offenbar zu gering war, machte sich ein findiger Senior selbst ans Werk um das Problem zu lösen. Er baute sich in Eigenregie einen „Range-Extender“ in Form eines Dieselaggregats in das Gefährt ein, wie die Kreispolizeibehörde Olpe (Nordrhein-Westfalen) am Sonntag mitteilte.

Die Polizei war auf den Vorfall aufmerksam geworden, weil der ältere Herr während der Fahrt das Bewusstsein verloren hatte. Offenbar hatte er bei all seinem Erfindergeist die Wirkung der Abgase seines Range-Extenders unterschätzt und gedacht, ein geöffnetes Seitenfenster reiche als Belüftung aus.

Nach einer kurzen Sauerstoffbehandlung durch den verständigten Rettungsdienst kam der Mann nach wenigen Minuten wieder zu Bewusstsein. Zu seiner Sicherheit wurde er noch kurz stationär im nächstgelegenen Krankenhaus behandelt.

Auf Nachfrage von »kfz-betrieb« sagte ein Polizeisprecher, dass es sich bei dem Fahrzeug um ein „Krad, also ein Fahrzeug mit kleinem Versicherungskennzeichen“ handelte. Eine genaue Typenbezeichnung oder Fotos des Fahrzeugs oder der Bastelaktion liegen nicht vor. Es ist auch nichts darüber bekannt, ob und in welchem Maße der Eigenbau funktionierte.

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 Jakob Schreiner

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Redakteur Ressort Service & Technik