Eigenmarken: Grau statt bunt

Bei der Anschaffung neuer Werkstattausrüstung kann sich ein Blick auf die Hausmarken der Großhändler lohnen. Diese bieten Markengeräte oftmals günstiger oder besser ausgestattet als der Hersteller an und können für einen einheitlichen Auftritt sorgen.

| Autor: Norbert Rubbel / Jakob Schreiner

Grau statt bunt präsentieren sich die Eigenmarken der Großhändler. Lieferanten der Eigenmarken sind in der Regel namhafte Werkstattausrüster.
Grau statt bunt präsentieren sich die Eigenmarken der Großhändler. Lieferanten der Eigenmarken sind in der Regel namhafte Werkstattausrüster. (Bild: WM SE)

Sie heißen „Car1“, „Men@Work“, „Monochrom“ und „Repstar“: die Eigenmarken der unabhängigen Werkstattausrüster Coparts, Carat und Wessels Müller. Sie stehen in Konkurrenz zu den Markenprodukten namhafter Werkzeugproduzenten und Betriebsausstatter. Die Eigenmarken der Großhändler sind meist preiswerter als Markenprodukte und werden auch als Haus- oder Handelsmarken bezeichnet. Doch was unterscheidet die Handelsmarken von den Herstellermarken? Angeblich sei die Qualität von Eigenmarken geringer als die Markenqualität von bekannten Werkstattausrüstern. Dem widersprechen allerdings die Verantwortlichen der Handelsunternehmen.

Zum Vergleich: Einzelhandelsgeschäfte wie Drogerien und Supermärkte setzen Eigenmarken schon seit vielen Jahren ein. Sie wollen sich mit ihrem eigenen Sortiment profilieren, preislich unter den starken Herstellermarken positionieren und Kundenbindung schaffen. Eigenmarken von Aldi, Lidl, Dm und Co. haben sich längst zu Markenartikeln gemausert und sind aus den Regalen der Discounter nicht mehr wegzudenken. Das zeigen zum Beispiel die positiven Testberichte von Stiftung Warentest. Die Lieferanten dieser Handelsmarken sind meist bekannte Markenhersteller oder spezialisierte Produzenten von Hausmarken.

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