„Ein Autohaus ist keine Insel“

Das VW- und Audi-Autohaus Luft ist von Vaudis Classic auf Vaudis Pro umgestiegen

23.12.2008 | Redakteur: Julia Mauritz

(v. l. n. r.) Dirk Breder, Account Manager Automotive-Handel bei T-Systems, Jens Reimann, IT-Administrator im Autohaus Luft, und Michael Luft, Geschäftsführer des gleichnamigen Autohauses, schätzen die partnerschaftliche Zusammenarbeit.
(v. l. n. r.) Dirk Breder, Account Manager Automotive-Handel bei T-Systems, Jens Reimann, IT-Administrator im Autohaus Luft, und Michael Luft, Geschäftsführer des gleichnamigen Autohauses, schätzen die partnerschaftliche Zusammenarbeit.

„Software ist das Nervensystem eines Autohauses. Mithilfe moderner EDV-Systeme arbeiten die Mitarbeiter effektiver und die Prozesse lassen sich effizienter gestalten.“ Michael Luft, Geschäftsführer des gleichnamigen VW- und Audi-Autohauses mit Sitz in Eschborn, spricht aus Erfahrung: Vor einem guten Jahr hat er in seinem Betrieb das Dealer-Management-System Vaudis Classic durch Vaudis Pro ersetzt und ist von den Veränderungen im Betrieb positiv überrascht.

„Das DMS Vaudis, das seit unserem Gründungsjahr 1971 im Einsatz war, vergleiche ich gerne mit einem VW Käfer: Es läuft und läuft und läuft. Aber es ist kein modernes Datenbanksystem und die Software hat sich schlichtweg überholt“, begründet Luft den DMS-Wechsel, und fügt hinzu: „Ein Autohaus ist nun mal keine Insel.“

Gemeinsam mit seinem IT-Administrator Jens Reimann machte sich der Geschäftsführer vor rund zwei Jahren auf die Suche nach einer Alternative. Die Grundvoraussetzungen: Die Software sollte möglichst herstellernah sein und der Systemlieferant sollte alles aus einer Hand bieten und im Notfall schnellen Support leisten können. „Das Vertrauensverhältnis zu einem Anbieter ist mindestens genauso wichtig wie das Produkt selbst“, ergänzt Luft.

Umdenken erforderlich

Die Wahl fiel schnell auf das neue DMS Vaudis Pro von T-Systems. Seit September 2007 ist das DMS im Eschborner Betrieb im Einsatz. „Als Pilotpartner der neuen Software lief natürlich nicht alles rund und der Wechsel war aufgrund einiger Baustellen anfangs schmerzlich“, erinnert sich Reimann an die Umstellung.

Speziell für die langjährigen Mitarbeiter, die teilweise seit über 20 Jahren mit Vaudis gearbeitet hatten, löste der geplante Umstieg auf Vaudis Pro anfangs Bauchschmerzen aus. „Eine Kernphilosophie von Vaudis Pro ist jedoch, dass sich der Vaudis-Classic-Anwender schnell im neuen System zurechtfindet. So sind die Begrifflichkeiten weitgehend gleich geblieben. Der größte Unterschied ist, dass sich die Bediener im neuen System auf einer grafischen Windows-Oberfläche bewegen“, erzählt Dirk Breder, der für den Vertrieb von Vaudis Pro in der Region Süd/West verantwortlich ist. „Insgesamt ist das System im Vergleich zu Vaudis für den User komfortabler in der Bedienung und überschaubarer“, so Breder weiter.

Inzwischen möchte keiner der rund 80 Nutzer im Autohaus Luft die datenbankbasierte Software mehr missen.

Viele neue Funktionen

Denn das neue DMS bietet viele Funktionen, die Vaudis nicht hatte und die die tägliche Arbeit erleichtern – beispielsweise wenn Kunden angelegt werden: Obgleich Vaudis Pro kein CRM-System ist, ist es möglich, detaillierte Angaben zum Kunden zu hinterlegen, ob Geburtstag, Handynummer oder E-Mail-Adresse. In frei ausfüllbaren Feldern kann das Autohaus zusätzliche Informationen zum Kunden ergänzen, beispielsweise ob er zahlungsunfähig ist oder welche Hobbys er hat. „Es ist für einen Autohausmitarbeiter enorm wichtig zu wissen, wer vor ihm sitzt“, betont Luft. Begeistert ist der Geschäftsführer auch von dem individuellen Berichtswesen auf Knopfdruck: „Davon profitieren alle“, ist Luft überzeugt.

Die Mitarbeiter können selbst von zu Hause aus auf das System zugreifen. Neben einem Filialbetrieb ist auch die ausgelagerte Buchhaltung EDV-technisch an den Hauptbetrieb angebunden. Über eine Belegschnittstelle kommuniziert Vaudis Pro mit der im Autohaus Luft eingesetzten Finanzbuchhaltungssoftware Xenon und dem Bankingsystem Intercash von T-Systems. „Prinzipiell kann Vaudis Pro mit jedem Buchhaltungssystem arbeiten, das die Daten der Vaudis-Einzelbelegschnittstelle verarbeiten kann“, ergänzt Breder.

Möglichkeiten nutzen

Mit dem Stand der Dinge in Sachen Software ist Michael Luft sehr zufrieden. Dennoch will er die Möglichkeiten, die das DMS bietet, künftig noch besser nutzen. Beispielsweise will er das E-Mail-Marketing ausbauen: „Derzeit fahren wir im fünften Gang und sind kurz davor, in den sechsten hochzuschalten.“

Die Lizenzgebühr von Vaudis Pro ist betriebsbezogen: Ein Handelsbetrieb bezahlt monatlich 590 Euro, ein Servicebetrieb 295 Euro – unabhängig von der Anzahl der Nutzer. Im Preis inbegriffen sind die Software-Wartung und der -Support. Das DMS eignet sich nach Aussage von Breder für Autohäuser aller Betriebsgrößen. Mittlerweile arbeiten rund 140 Betriebsstätten mit der Software, unter anderem auch die großen Mehrmarken-Autohausgruppen Mahag und Rittersbacher. Vaudis Pro ist mehrmarkenfähig und deckt alle Marken des Volkswagen-Konzerns ab sowie Porsche. An Schnittstellen zu anderen Herstellern und Importeuren arbeitet das Unternehmen.

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