Hahn-Gruppe „Ein reinigendes Gewitter“

Autor: Martin Achter

Nach einem Konflikt der Eigner 2020 steuert Steffen Hahn die Gruppe jetzt als Alleingesellschafter zusammen mit Frank Brecht. Das Unternehmen treibt neue Verkaufsformate voran. Trendthemen wie E-Commerce und Autoabos bewertet es aber kritisch.

E-Commerce im Fahrzeugvertrieb oder Autoabo? Trendthemen der Branche wie diese haben Steffen Hahn, Alleingesellschafter der Hahn-Gruppe, und Geschäftsführer Frank Brecht auf dem Schirm, pflegen aber eine eigenständige Haltung dazu.
E-Commerce im Fahrzeugvertrieb oder Autoabo? Trendthemen der Branche wie diese haben Steffen Hahn, Alleingesellschafter der Hahn-Gruppe, und Geschäftsführer Frank Brecht auf dem Schirm, pflegen aber eine eigenständige Haltung dazu.
(Bild: Hahn-Gruppe)

Redaktion: Herr Hahn, Herr Brecht, wie viel Spaß macht Ihnen Ihr Job derzeit?

Steffen Hahn: Wir haben unheimlich viel Spaß. Klar, wir stecken in der Coronakrise. Aber trotzdem ist unsere Mannschaft motiviert. Wir haben im letzten halben Jahr wichtige Weichenstellungen im Unternehmen vorgenommen. Jetzt können wir viele Projekte schneller als zuvor umsetzen. Es gibt Branchen wie die Gastronomie, denen geht es schlechter als uns.

Frank Brecht: Unsere Mitarbeiter sind in der Krise über alle Bereiche hinweg eng zusammengerückt. Alle wollen mitziehen, wenn es jetzt wieder nach vorn geht. Die Aussichten sind gut. Wir stellen fest, dass Kunden und Interessenten regelrecht heiß darauf sind, neue Fahrzeuge zu kaufen oder ihre aktuellen Autos reparieren zu lassen. Das äußert sich so: In normalen Zeiten erhalten wir an einem Wochenende 200 bis 300 Anfragen für Gebrauchtwagen. Derzeit sind es stellenweise um die 600. Die Menschen haben ihre Kaufkraft geparkt. Wenn wir wieder komplett öffnen können, wird unser Geschäft richtig gut anlaufen. Wer will derzeit mit der S-Bahn oder mit dem Bus fahren?

Über den Autor

 Martin Achter

Martin Achter

Ressortleiter Management & Handel / »kfz-betrieb«