Einbruchschutz: Diebe bleiben draußen

Autor / Redakteur: Frank Schlieben / Norbert Rubbel

Der Schutz des eigenen Hab und Gut hat für jeden Priorität. Trotzdem sind nicht nur Privatwohnungen häufig unzureichend gegen Einbrüche geschützt. Auch im gewerblichen Objektschutz lassen sich viele Dinge verbessern.

Mithilfe moderner Überwachungssysteme für Gebäude und Grundstücke konnten in den letzten Jahren Einbrüche verhindert werden.
Mithilfe moderner Überwachungssysteme für Gebäude und Grundstücke konnten in den letzten Jahren Einbrüche verhindert werden.
(Bild: © Picture-Factory/Fotolia.com)

Die Wirtschaft in Deutschland läuft anhaltend gut bis sehr gut. Doch der Erfolg hat auch seine Schattenseiten. Denn wenn Unternehmen investieren, dann gibt es für Diebe einiges zu holen. Im gewerblichen wie im privaten Bereich ist in den letzten Jahren die Zahl der Einbrüche deutlich gestiegen. Für das Jahr 2015 registrierte die Polizeiliche Kriminalstatistik über 167.000 Einbrüche und Einbruchversuche. Im Jahr 2006 lag diese Zahl noch bei knapp über 100.000. Gestiegen sind auch die Schadensummen auf zuletzt gut 530 Millionen Euro.

Positiv ist, dass die Polizei vor etwa zwei Jahren 43 Prozent gescheiterte Einbrüche registrierte. Experten führen das auf die wachsende Prävention zurück, die sowohl Wohnungsbesitzer als auch Gewerbetreibende für einen wirksamen Einbruchschutz betreiben. Dabei zahlt sich im privaten Bereich aus, dass die KFW-Förderbank für Haus- und Wohnungsbesitzer ein spezielles Förderprogramm zur Verbesserung des Einbruchschutzes anbietet. Dennoch besteht nach Expertenmeinung Verbesserungsbedarf.