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Einbruchserie in nordrhein-westfälischen Kfz-Betrieben beendet

Autor: Jens Rehberg

Einem Trio aus Südwestfalen werden mindestens 30 Einbrüche in Hagen, Castrop-Rauxel, Düsseldorf, Unna und dem Märkischen Kreis vorgeworfen – darunter zahlreiche in Kfz-Betriebe. Die Täter wurden in der vergangenen Woche in Schwerte auf frischer Tat ertappt und festgenommen.

(Bild: Grimm / »kfz-betrieb«)

Eine Einbruchserie in Nordrhein-Westfalen hat offenbar ein Ende gefunden. Wie die Polizeibehörde des Märkischen Kreises am Freitag vermeldete, waren bei den Einbrüchen innerhalb der letzten drei Monate zunehmend Autohäuser und Kfz-Werkstätten Ziele der Täter gewesen. Dabei warfen sie stets Glasscheiben und -türen ein, um in die jeweiligen Gebäude zu gelangen. Dann hatte es die Bande den Angaben zufolge fast ausschließlich auf Bargeld abgesehen – das aber teilweise nur in kleinen Summen abgegriffen werden konnte. Hochwertige Messwerkzeuge oder Elektrogeräte seien nicht angerührt worden.

Um den Tätern auf die Spur zu kommen, hatte die Polizei eine Ermittlungskommission eingerichtet. So gerieten drei Tatverdächtige, zwei Männer – 27 und 34 Jahre alt und aus dem Märkischen Kreis stammend – sowie eine 28-jährige Frau aus Hagen ins Visier der Ermittler.

Bereits Mitte Oktober war das Trio bei einem Wohnungseinbruchsdiebstahl auf frischer Tat ertappt worden. Nun wurden sie am frühen Donnerstagmorgen erneut während eines Einbruchsdiebstahls in ein Mazda-Autohaus in Schwerte von der Polizei überrascht und vorläufig festgenommen. Gegen die zwei Männer wurde noch am selben Tag Haftbefehl erlassen. Die junge Hagenerin wurde nach ihrer Vernehmung wieder entlassen. Laut dem Polizeibericht dauern die Ermittlungen in dem Fall noch an.

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 Jens Rehberg

Jens Rehberg

Stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk des »kfz-betrieb«