Carsharing Einfach ist anders

Autor: Julia Mauritz

Die jüngsten Zahlen des Bundesverbands Carsharing belegen: Das Geschäft mit der Kurzzeit-Mobilität bleibt herausfordernd. Dennoch gibt es Autohäuser, die es als wichtige strategische Säule werten.

Fünf Mitarbeiter zählt das Carsharingunternehmen Wuddi mittlerweile.
Fünf Mitarbeiter zählt das Carsharingunternehmen Wuddi mittlerweile.
(Bild: Wuddi)

Im November 2019 hatte die Münsteraner Autohausgruppe Beresa mit Wuddi eine eigenständige Carsharinggesellschaft gegründet. Das Ziel: die Fahrzeugnutzungszeiträume nach unten abzurunden und die Kunden nicht nur tageweise mobil zu halten, sondern auch stundenweise. Das stationsgebundene Angebot richtet sich an Autohauskunden, die nur für ein paar Stunden einen Werkstattersatzwagen brauchen, sowie an Flottenkunden und alle Münsteraner, die eine flexible Mobilitätslösung suchen. Die Fahrzeuge sind per App buchbar und stehen an 36 Stationen in Münster und Umgebung.

Gerade einmal vier Monate nach dem Start von Wuddi kam der Corona-Lockdown. Der Mobilitätsbedarf brach von heute auf morgen dramatisch ein, und der junge Carsharinganbieter mit seiner damals gut 40 Fahrzeuge starken Flotte wurde jäh ausgebremst.

Über den Autor

 Julia Mauritz

Julia Mauritz

Redakteurin