Elektrisch liefern mit E-Trapos von PSA

Anhängelasten von bis zu einer Tonne möglich

| Autor: sp-x/jr

Seit seiner Markteinführung 2016 wurde der Peugeot Expert europaweit fast 200.000 Mal verkauft.
Seit seiner Markteinführung 2016 wurde der Peugeot Expert europaweit fast 200.000 Mal verkauft. (Bild: PSA)

Ab der zweiten Jahreshälfte sollen die Elektro-Varianten der drei PSA-Transportermodelle Opel Vivaro, Peugeot Expert und Citroen Jumpy ausgeliefert werden. Dazu haben die Pressestellen der Fabrikate in den vergangenen Wochen weitere Details veröffentlicht – allerdings noch keine Preise.

Angetrieben werden die E-Trapos mit dem aus dem Corsa-E/Peugeot 208-E bekannten Elektroaggregat mit 100 kW/136 PS und 260 Newtonmeter Drehmoment, der auf eine maximale Geschwindigkeit von 130 km/h eingestellt ist. Die im Unterboden eingelassene Lithium-Ionen-Batterie ist in zwei Größen mit 50 beziehungsweise 75 kWh erhältlich. Der kleine Akku soll nach großzügiger WLTP-Messung 230, die große 330 Kilometer Reichweite erlauben.

Füttern lässt sich die Batterie mit bis zu 100 kW Gleichstrom. In der Basisausstattung enthalten ist zunächst der 7,4-kW-Ladeanschluss für die Steckdose – das Laden an einer Haushaltssteckdose mit 8A dauert beim großen Akku laut Hersteller allerdings 47 Stunden.

Optional wird ein 11-kW-On-Board-Charger für dreiphasigen Wechselstrom erhältlich sein. Ist eine entsprechende Wallbox vorhanden, verkürzt sich hier die Ladezeit (große 75-kWh-Batterie) auf 7,5 Stunden.

Für die Intensität der Rekuperation im Fahrbetrieb beziehungsweise der Bremswirkung bei der „Gas“-Wegnahme kann der Fahrer zwischen zwei Modi auswählen. Dank der Konnektivitätspakete des jeweiligen Fabrikats kann der Nutzer per Fernabfrage unter anderem den Ladezustand der Batterie prüfen sowie den Ladevorgang und die Innentemperatur steuern.

Batterie soll Ladevolumen nicht beeinträchtigen

Aufgrund der Unterbringung im Fahrzeugboden soll die Batterie das Laderaumvolumen nicht beeinträchtigen. Die PSA-Elektro-Trapos, die nicht zuletzt auf Kleingewerbetreibende zielen, wird es in den drei Fahrzeuglängen 4,60, 4,95 und 5,30 Meter mit 5,1 bis 6,6 Kubikmeter großen und bis zu 4,02 Meter langen Laderäumen geben. Alle drei Modelle sollen zudem als klassische Transporter, Doppelkabine, Kombi und als Basis für Sonderaufbauten erhältlich sein.

Die Nutzlast fällt mit maximal 1.275 Kilogramm zumindest beim E-Vivaro kleiner aus als beim Pendant mit Verbrenner. Im Fall des Vivaro mit Zweiliter-Diesel sind es 1.405 Kilogramm. Mit einer optionalen Anhängerkupplung werden Anhängelasten von bis zu 1.000 Kilogramm möglich.

Elektrischer Toyota Proace voraussichtlich Mitte 2021

Im Ausstattungsprogramm der drei Technik-Geschwister finden sich unter anderem Assistenzsysteme wie Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung, Müdigkeitswarner oder Kollisionsverhinderer. Außerdem erhältlich sind ein Navigationssystem mit 7-Zoll-Touchscreen, ein Head-up-Display sowie per Fußgeste elektrisch öffnende Schiebetüren.

Neben den PSA-Transportern wird auch der in Kooperation mit dem französischen Konzern gefertigte Toyota Proace eine elektrische Variante erhalten. Sie debütiert in Deutschland voraussichtlich Mitte 2021.

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