Subaru/Toyota Elektro-SUV könnte ein Rad verlieren

Von Yvonne Simon

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Toyota und Subaru stecken in Deutschland mitten in den Vorbereitungen zum Marktstart ihrer ersten rein elektrischen Modelle bZ4X und Solterra. Jetzt werden die Hersteller dabei ausgebremst: Die Fahrzeuge müssen aufgrund von Problemen mit den Rädern in die Werkstatt.

Nur kurz nach dem internationalen Marktstart gibt es eine große Rückrufaktion für den Toyota bZ4X und sein Schwestermodell, den Subaru Solterra.
Nur kurz nach dem internationalen Marktstart gibt es eine große Rückrufaktion für den Toyota bZ4X und sein Schwestermodell, den Subaru Solterra.
(Bild: Toyota)

Der Start von Toyota und Subaru in die Elektromobilität verläuft holprig. Medienberichten zufolge müssen die beiden Hersteller ihr gemeinsam entwickeltes E-SUV, das Toyota unter dem Namen bZ4X und Subaru als Solterra verkauft, nur kurz nach dem Marktstart zurückrufen.

Bei den Fahrzeugen bestünde erhöhte Gefahr, dass sich ein Rad lösen könnte. Besitzer sollen ihre Autos bis zur Reparatur nicht mehr nutzen. In Deutschland sind die beiden Modelle noch nicht auf der Straße, die Auslieferungen könnten sich aber verzögern.

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete am Donnerstag, dass Toyota weltweit 2.700 Einheiten zurückrufen muss. Davon seien 2.200 für den europäischen Markt vorgesehen gewesen, habe Toyota mitgeteilt. Bei Subaru seien 2.600 Solterra betroffen.

Zu den Hintergründen der Rückrufaktion erklärte Toyota Deutschland auf Anfrage: „Unter bestimmten Fahrbedingungen kann es nicht ausgeschlossen werden, dass sich Radnabenbolzen des Toyota bZ4X lösen. Die Ursache des Problems und die Fahrmuster, bei denen dieses Problem auftreten könnte, werden noch untersucht.“

In Deutschland betreffe dies insgesamt 283 Fahrzeuge, die zwischen November 2021 und Juni 2022 produziert wurden. Es befinde sich aber noch kein Fahrzeug in Kundenhand.

Subaru Deutschland teilte am Freitag mit, dass sich der Deutschland-Start des SUVs aufgrund der Problematik verzögern könnte. Betroffen seien alle bis zum 15. Juni 2022 produzierten Fahrzeuge.

Erste Kunden sollen ihre Fahrzeuge im Spätsommer erhalten. „Sollte es im Zuge der Kontrollen zu Verzögerungen bei der Fahrzeugauslieferung kommen, werden unsere Händler die Kunden entsprechend informieren“, erklärt Volker Dannath, Geschäftsführer von Subaru in Deutschland.

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