Elektrokleinstfahrzeuge: Das Add-on zum Auto

E-Tretroller, Hoverboards oder Monowheels: Für Händler könnte rund um die Frage, wie Autofahrer künftig die letzte Meile zwischen Pkw und Arbeitsplatz bewältigen, ein neues Geschäft entstehen. Die Bundesregierung lotet den rechtlichen Rahmen aus.

| Autor: Martin Achter

Elektrokleinstfahrzeuge wie E-Tretroller können Autohändlern zusätzliche Geschäfte ermöglichen. Mit den Mikromobilen überbrücken Fahrer die sogenannte letzte Meile. Allerdings fehlt ihnen meist noch die Straßenzulassung. Das könnte sich bald ändern.
Elektrokleinstfahrzeuge wie E-Tretroller können Autohändlern zusätzliche Geschäfte ermöglichen. Mit den Mikromobilen überbrücken Fahrer die sogenannte letzte Meile. Allerdings fehlt ihnen meist noch die Straßenzulassung. Das könnte sich bald ändern. (Bild: © Fxquadro - stock.adobe.com)

Als VW auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2009 die Elektroversion seines Kleinstwagens Up vorstellte, fand sich im Kofferraum Sonderbares: ein faltbarer zweirädriger E-Tretroller. Der Gedanke des Herstellers: Autofahrer sollten künftig bequem die sogenannte letzte Meile zwischen ihrem Fahrzeug und dem Zielort überwinden können – ohne zu schwitzen. 2015 kursierten erneut Bilder eines elektrischen VW-Tretrollers, aber keines der Fahrzeuge wurde je Realität.

Dabei scheint bei Verbrauchern durchaus Interesse an solchen Mobilitätskonzepten zu bestehen. Denn das Angebot an Elektrokleinstfahrzeugen – so der Fachbegriff für die Fahrzeugkategorie unterhalb der Pedelecs (landläufig: E-Bikes) – ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen und kaum noch zu überblicken. E-Tretroller und -Skateboards oder balancegesteuerte Fahrzeuge wie Hoverboards gibt es heute in so vielen Varianten, dass eine Klassifizierung immer schwerer fällt.

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