Elektromobilität: Der Funke springt bald über

Politik und Hersteller dürfen nicht alles auf die Händler abwälzen

| Redakteur: Edgar Schmidt

(Foto: AVL)

Elektroautos sind erfolgreich: Im ersten Quartal 2014 hatten sie bereits einen Anteil von 16 Prozent an den Neuzulassungen – allerdings nur in Norwegen. Weltweit soll sich nach Analysen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) die Zahl der elektrisch angetriebenen Autos im vergangenen Jahr verdoppelt haben – von rund 200.000 auf 400.000 –, und auch in Deutschland sind zumindest die prozentualen Zuwächse beeindruckend. Im März 2014 kamen fast 331 Prozent mehr E-Autos auf die deutschen Straßen als im gleichen Monat ein Jahr zuvor. Allerdings waren die absoluten Zahlen mit 823 neuen batteriegetriebenen E-Autos im März hierzulande bisher noch eher ernüchternd.

Besser entwickeln sich die Pkw mit Hybridantrieb: Davon kamen im März immerhin 2.511 neu auf die Straßen – darunter 156 mit Plug-in-Hybrid. Zählt man Elektro- und Plug-in-Autos zusammen, bildeten sie im März bereits nach den Hybriden ohne externe Lademöglichkeit die stärkste Gruppe von Autos mit alternativem Antrieb. Denn in diesem Monat kamen nur 939 neue Pkw mit Erdgasantrieb und sogar bloß 466 mit Autogasantrieb auf die Straßen.

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