Energiemanagement: Kraftwerk Kfz-Betrieb

Autor / Redakteur: Jakob Schreiner / Jakob Schreiner

Das Autohaus Kölbl erzeugt einen Großteil seiner Energie selbst, hat sich eine eigene Ladeinfrastruktur aufgebaut und befeuert damit sein Image als nachhaltiger E-Auto-Spezialist. Das lohnt sich für das Unternehmen – auch finanziell.

Die neueste Anschaffung im Autohaus Kölbl: eine öffentlich zugängliche 150-kW-Ladesäule. Den Strom dafür liefert eine großflächige Fotovoltaikanlage in Kombination mit einem Blockheizkraftwerk.
Die neueste Anschaffung im Autohaus Kölbl: eine öffentlich zugängliche 150-kW-Ladesäule. Den Strom dafür liefert eine großflächige Fotovoltaikanlage in Kombination mit einem Blockheizkraftwerk.
(Bild: Schreiner/»kfz-betrieb«)

Alle reden von Nachhaltigkeit. Menschen und Unternehmen müssten anfangen, nachhaltig zu denken, zu handeln und zu leben. Und überhaupt sollte alles nachhaltig sein – auch die Kfz-Branche. Wie ein nachhaltiges Autohaus aussehen kann, zeigt der Audi-, Seat- und VW-Händler Kölbl aus Unterschleißheim. Das Unternehmen investiert konsequent in den Ausbau seiner Energieinfrastruktur, produziert mittels Blockheizkraftwerk und Fotovoltaikanlage viel Strom für den Eigenbedarf und setzt voll auf die E-Mobilität.

Die jüngste Errungenschaft des Unternehmens ist eine öffentliche und abrechenbare 150-kW-Schnellladestation. An dem „Hypercharger“ können zwei Fahrzeuge mit jeweils 75 kW oder eines mit 150 kW geladen werden. Und ein späteres Upgrade auf bis zu 300 kW ist ebenfalls möglich. Die Station ist in allen öffentlichen Apps und Karten zu finden. Seit der Inbetriebnahme vor einigen Wochen kommen täglich zwei Fahrzeuge zum Laden vorbei.