Enge Abstimmung bei europäischen Themen

Redakteur: Christoph Baeuchle

Die Verbände des Kfz-Gewerbes in den deutschsprachigen Ländern wollen ihre Zusammenarbeit auf europäischer Ebene weiter vorantreiben.

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Die Kfz-Verbände der drei deutschsprachigen Länder plus Südtirol wollen weiter intensiv zusammenarbeiten. Dies war ein Ergebnis des so genannten Vier-Länder-Treffens, an dem Vertreter des ZDK, des schweizerischen und österreichischen Kfz-Gewerbes sowie aus Südtirol teilgenommen haben. Das jährliche Treffen wurde 2011 auf Einladung des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) in Dresden veranstaltet.

„Die Teilnehmer kamen überein, auf europäischer Ebene weiterhin eng zusammenzuarbeiten und sich bezüglich ihrer Aktivitäten abzustimmen“, berichtete ZDK-Hauptgeschäftsführer Axel Koblitz. Diverse Themen geben dazu Anlass: So diskutierten die Teilnehmer über eine gemeinsame Lobbyarbeit auf europäischer Ebene, insbesondere mit Blick auf das Auslaufen der aktuellen GVO-Regelungen im Vertrieb 2013. Erörtert wurden zum einen die Möglichkeit, die Handelsvertreterrichtlinie zu erweitern, und zum anderen die Ergebnisse der Umfragen zu unfairen Handelspraktiken.

Auch hinsichtlich der Bemühungen um das Wechselkennzeichen lohnt der Blick über die Grenzen: Sowohl in der Schweiz als auch in Österreich gibt es positive Erfahrungen damit. In Deutschland stoßen die Pläne des Bundesverkehrsministeriums zur Einführung eines Wechselkennzeichens auf Skepsis.

Wie üblich teilten sich die Teilnehmer in vier Arbeitsgruppen Handel, Berufsbildung, Öffentlichkeitsarbeit sowie Reparatur und Kundendienst auf und erörterten aktuelle Themen und Trends. Im nächsten Jahr lädt das Schweizerische Kfz-Gewerbe zum Vier-Länder-Treffen nach Interlaken.

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