Entwicklung der Mobilität: Die Zukunft im Blick

Autor / Redakteur: Joachim von Maltzan / Joachim von Maltzan

Telematik und autonomes Fahren, E-Call und Connected Cars – wie weit verändern die neuen Technologien die Mobilität? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmer der BF21-Konferenz in Köln.

Die neuen Technologien werden die Vorzeichen nicht nur für den Automobilhandel, sondern auch für die Versicherungen spürbar verändern.
Die neuen Technologien werden die Vorzeichen nicht nur für den Automobilhandel, sondern auch für die Versicherungen spürbar verändern.
(Bild: BF21)

Der Hype ist tot“, „Zu wenige Interessenten, das lohnt sich für uns nicht“, „Wir erleben großes Interesse“ oder „Unsere Kunden wollen das haben“ – so kontrovers fielen die Stellungnahmen der Teilnehmer eines Fachkongresses rund um Telematik und das automatisierte Fahren aus, den das Business Forum 21 Mitte Oktober in Köln veranstaltet hat. Doch bei einem waren sich die Kongressbesucher, die mehrheitlich aus der Versicherungswirtschaft kamen, einig: Die neuen Technologien werden nicht nur den Automobilhandel, sondern auch die Vorzeichen für die Versicherungen verändern.

Bisher haben die Versicherer für die Kfz-Versicherung immer das einzelne Fahrzeug im Blick. Das wird sich in den nächsten Jahren sukzessive verändern. Denn in Zeiten einer Sharing-Community legt der Verbraucher immer weniger Wert auf den Besitz eines eigenen Fahrzeugs und nutzt je nach Bedarf die unterschiedlichsten Formen, um von A nach B zu kommen. Gleichzeitig hält das automatisierte Fahren Schritt für Schritt Einzug – vor diesem Hintergrund passen die herkömmlichen Vertragsarten der Versicherer nicht mehr. Sie müssen vielmehr den Kunden und dessen individuellen Bedürfnisse in den Vordergrund stellen.