Erhöhte Umweltprämie noch ohne Wirkung

Autor / Redakteur: sp-x/vh / Viktoria Hahn

Im Vergleich zum Vormonat hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Juni ein leichtes Plus bei den Anträgen auf die E-Auto-Kaufprämie verzeichnet. Die aufgrund der Corona-Pandemie erhöhte Förderung bleibt jedoch bisher ohne große Effekte.

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(Bild: Daimler)

Dass der Umweltbonus im vergangenen Monat im Zuge des Corona-Konjunkturpakets des Bundes erhöht wurde, schlägt sich im Juni noch nicht in der Zahl der Förderanträge nieder, die beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingegangen sind. Insgesamt registrierte das BAFA im vergangenen Monat 8.234 Anträge.

Davon entfielen 4.092 auf reine Batterieautos – ein Plus von 113 Anträgen gegenüber dem Mai. Für Plug-in-Hybride beantragten 4.136 Käufer die Förderung, sechs Mal ging es um Brennstoffzellenfahrzeuge.

Die monatlichen Antragszahlen dürften in den kommenden Monaten steigen, wenn die seit der Erhöhung der Prämie im Juni gekauften Fahrzeuge zugelassen werden. Seit der Einführung des Umweltbonus im Sommer 2016 sind bei der Behörde 214.269 Anträge auf die Kaufprämie eingegangen, davon 137.515 für reine Batterie-Fahrzeuge, 76.625 für Plug-in-Hybride und 129 für Brennstoffzellen-Autos.

Die meisten Anträge entfielen bislang mit 30.883 auf die Marke BMW. In der Rangliste der Fabrikate folgen Volkswagen mit 26.841 und knapp dahinter Renault mit 26.621 Anträgen.

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