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Ersatzteile: Mehr als gefaltetes Papier

| Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

Auf dem freien Ersatzteilmarkt bietet eine große Zahl von Filterherstellern ihre Produkte an. Beim gleichen Baumuster unterscheiden sie sich optisch kaum, preislich aber deutlich. Doch hier im Einkauf zu sparen, könnte für die Werkstatt teuer werden.

Nur durch geschicktes Falten gelingt es, eine große Filterfläche auf engem Raum unterzubringen.
Nur durch geschicktes Falten gelingt es, eine große Filterfläche auf engem Raum unterzubringen.
(Bild: Mann+Hummel)

Vertragswerkstätten sind fein raus: Sie verwenden einfach die vorgeschrieben Originalteile – und machen deswegen nichts falsch. Freie Werkstätten können dagegen aus einer fast unüberschaubaren Angebotsvielfalt auswählen, zumindest bei älteren und volumenstarken Fahrzeugmodellen.

Die Einstellung von Kunden und vielen Monteuren ist beim Thema Betriebsmittel unverändert von der mehrdeutigen Weisheit „Wer gut schmiert, der gut fährt“ geprägt. Dieser Spruch aus der Pferdekutschenzeit mag auch noch für Automobile vergangener Jahrzehnte durchaus Gültigkeit gehabt haben. Doch im Zeitalter von Downsizing-Turbobenzinmotörchen mit einer Literleistung von 100 kW und mehr, Common-Rail-Dieseln, bei denen die Pumpe den Kraftstoff mit 2.500 bar durch die Injektoren presst, und einer zunehmenden Feinststaub- und Schadgasbelastung ist es Zeit für ein Update.