Ersatzteileverkauf: Der gute Rat zählt

Bei der Auswahl von Ersatzteilen vertrauen die Autofahrer ihren Werkstätten. Was sie empfehlen, wird eingebaut. Die Initiative „Qualität ist Mehrwert“ unterstützt die Vermittlerrolle der freien Kfz-Betriebe, um den Markenwert der Teile zu stärken.

| Autor: Norbert Rubbel

Das Qualitätsbewusstsein der Autofahrer ist groß. Ersatzteilmarken, die die Servicemitarbeiter empfehlen, akzeptieren die meisten Kunden.
Das Qualitätsbewusstsein der Autofahrer ist groß. Ersatzteilmarken, die die Servicemitarbeiter empfehlen, akzeptieren die meisten Kunden. (Bild: Promotor/Volz)

Die schlechte Nachricht zuerst: 81 Prozent der Autofahrer würden sich wegen der drohenden Fahrverbote kein Dieselfahrzeug kaufen. Die gute Nachricht: Die Ausgabenbereitschaft der Verbraucher bleibt stabil. Zwei Drittel der Fahrzeughalter wollen 2018 genauso viel Geld für Fahrzeuge, Wartungen, Reparaturen, Ersatzteile und Zubehörartikel ausgeben wie im Vorjahr. Jeder Fünfte plant sogar höhere Ausgaben rund ums Auto. Dies sind Befragungsergebnisse der Trend-Tacho-Studie „Konsumentenverhalten“ der Sachverständigenorganisation KÜS und der Redaktion »kfz-betrieb«.

Auf die Frage „Was spricht aus Ihrer Sicht für die gute Qualität eines Ersatzteils?“ nannten 55 Prozent „der Rat meiner Werkstatt“, gefolgt von „Originalteil eines Fahrzeugherstellers“ (54 Prozent) und „der Markenname eines bekannten Teileherstellers“ (46 Prozent). Die Antworten zeigen, dass die Kfz-Betriebe im Ersatzteilgeschäft – als verlängerter Arm der Teilehersteller und -lieferanten – eine wichtige Rolle spielen. Doch nicht alle Werkstätten positionieren sich gegenüber ihren Kunden als „Ratgeber“. Denn nur 38 Prozent der befragten Autofahrer wurden bei ihrem letzten Werkstattbesuch über die unterschiedlichen Teilequalitäten (Originalteil, Billigteil) tatsächlich aufgeklärt.

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