Elektromobilität Erst Kohle, dann Strom

Autor: Jan Rosenow

Für die Markenhändler wird es jetzt ernst: Sie müssen flächendeckend in die Elektromobilität investieren – auch wenn es sich heute noch nicht rechnet. Doch wer jetzt nicht die Grundlagen legt, macht morgen vielleicht gar kein Geschäft mehr.

(Bild: Rosenow/»kfz-betrieb«)

Alfa Romeo! Das ist es! Man muss schon eine Weile suchen, um noch ein relevantes Fabrikat zu finden, das bislang keine Hochvoltfahrzeuge anbietet. Aber auch bei der Marke aus Mailand ist dies nur eine Frage der Zeit – elektrifiziert doch der Mutterkonzern FCA seine Modellpalette ebenfalls in rasendem Tempo. So wie der Rest der Branche auch. Das heißt: Alle deutschen Autohändler müssen ihre Standorte fit machen für die Elektromobilität.

Ich weiß, was Sie jetzt sagen wollen: Das haben Sie schon längst getan: Einer Ihrer Mitarbeiter ist zur Hochvoltfachkraft ausgebildet worden, und eine Wallbox gibt es auch. Das ist gut – doch ist dies nur die Basisausstattung. In diesem Beitrag soll es deshalb um die langfristige Perspektive gehen: Wie wird Ihr Betrieb fit für die nächsten Jahrzehnte, wenn Elektroautos keine Ausnahmeerscheinung mehr sind, sondern vielleicht die Hälfte des Bestands ausmachen?

Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group