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Erste Autostromtage der Innung Kiel

| Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Die Innung Kiel blickt in die Zukunft: Bei den ersten Autostromtagen standen Themen rund um die Elektromobilität im Mittelpunkt.

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Der Informationsbedarf in puncto Elektromobilität ist groß. Dies zeigte der Andrang bei den ersten Kieler Autostromtagen. Die Kfz-Innung Kiel hat gemeinsam mit dem Berufsschulzentrum die zweitägige Veranstaltung durchgeführt.

An den beiden Tagen gaben zahlreiche Referenten Einblicke in verschiedene Aspekte rund ums Thema Elektromobilität - von der geschichtlichen Entwicklung über technische Möglichkeiten bis hin zu den künftigen Anforderungen an Werkstätten.

Entscheidend für das Arbeiten an Hochvoltfahrzeugen ist die entsprechende Unterweisung der Mitarbeiter, erläuterte Obermeister Hans Hansen. Wichtig sei, das Fahrzeug „eigensicher“ zu machen, also stromlos zu schalten. „Man muss überall anfassen können.“

Als potenzielle Kunden hat der Stromanbieter Eon-Hanse Zweitwagenbesitzer mit Garage oder Carport im Visier. Erste Tests hätten gezeigt, dass der Kunde vor allem zu Hause oder an der Arbeitsstelle lädt, erläutert Norman Raske von Eon-Hanse. Dagegen würden nur wenige das Laden beim Einkaufen nutzen.

Über die reine Stromlieferung hinaus für Auto und Haus sieht Raske weitere Geschäftsmodelle für den Stromanbieter. „Es wäre auch möglich, das Auto mittels Leasing anzubieten.“

Eine klare Absage erteilte er der Integration von Elektroautos in ein Smart Grid. Elektroautos seien als Zwischenspeicher ungeeignet, um bei Belastungsspitzen als Stromquelle zu dienen. „Die Batterien sind viel zu klein um so einen Beitrag zu leisten.“

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