Erster Volvo-Betrieb in neuer CI

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Der Innenraum gliedert sich in die zwei Bereiche „Street“ und „Living Room“. Im Bereich Street, in dem kalte Grau- und Weißtöne dominieren, werden die Volvo-Neuwagen ausgestellt, immer in Längsrichtung oder im rechten Winkel zur Außenfassade. Das soll für eine klare Struktur im Autohaus sorgen und dem Kunden einen leichten Überblick verschaffen. Außerdem findet der Interessent hier die Zubehör-Produktpräsentation, einen Bereich für die Lacke- und Polster-Bemusterung sowie die Neuwagenauslieferung und Serviceannahme.

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Der „Living Room“ hingegen soll die Kunden zum Verweilen einladen und den Verkaufsberatern die Möglichkeit bieten, Kundengespräche in einer informellen Umgebung zu führen. Neben der zentralen weißen Empfangstheke, die elektrisch höhenverstellbar ist, finden sich im Living Room unter anderem eine Lounge-Ecke, eine moderne Kaffee-Bar mit Barista-Theke und die klassische Kinderspielecke. Als Materialien dominieren im „Wohnzimmer“ naturbelassenes Holz, warme Farbtöne und weiche Teppiche.

Ebenfalls ein zentrales Element des neuen Konzepts ist der fließende Übergang zwischen dem Verkaufs- und dem Servicebereich. Die Direktannahme ist nur durch eine gläserne Trennwand vom Schauraum getrennt. Zudem sitzt der Serviceberater im Ausstellungsraum.

Bessere Orientierung, reibungslosere Prozesse

Die klare Gliederung der verschiedenen Bereiche im Autohaus soll nach Angaben von Volvo nicht nur dem Kunden die Orientierung erleichtern, sondern auch dazu beitragen, die Abläufe in den Betrieben effizienter zu gestalten.

Digitale Schauraumelemente spielen momentan beim neuen Volvo-Retail-Konzept noch keine Rolle. Erst in einem zweiten Schritt ist geplant, großflächige Bildschirme für die virtuelle Fahrzeugkonfiguration zu integrieren. Ein genauer Zeitplan steht nach Angaben von Thomas Weber noch nicht fest. Als ersten Schritt will Volvo im Internet einen neuen Konfigurator einführen, der es dem Kunden ermöglichen soll, das Wunschauto nicht nur in der gewünschten Farbe und mit dem gewählten Innenraum zu betrachten, sondern auch das Fahrgefühl „virtuell zu erleben“.

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 Julia Mauritz

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Redakteurin