MG „Es geht schnell voran“

Autor Andreas Wehner

Agenturvertrieb, Elektroautos und eine langfristige Strategie: MG ist zurück in Deutschland. Philipp Hempel, Sales & Network Director DACH, erläutert, welche Ziele und Pläne das chinesische Fabrikat hat und warum es kein Strohfeuer sein will.

Philipp Hempel: „Wenn jemand über ein Elektroauto nachdenkt, dann muss er MG auf dem Zettel haben.“
Philipp Hempel: „Wenn jemand über ein Elektroauto nachdenkt, dann muss er MG auf dem Zettel haben.“
(Bild: MG)

Redaktion: Seit Januar ist MG offiziell in Deutschland am Markt. Welche Bilanz ziehen Sie nach den ersten Wochen und Monaten?

Philipp Hempel: Trotz aller Covid-Widrigkeiten haben wir sehr schnell Fuß gefasst. Man spricht über uns – und das meiner Wahrnehmung nach in positiver Art und Weise. Wir haben tolle erste Partner gefunden. Ich war der erste Mitarbeiter in Deutschland, und in diesem halben Jahr, seit ich an Bord bin, haben wir unglaublich viel geschafft: Wir haben eine Vertriebs- und Trainingsstruktur geschaffen, ein Kompensationsmodell etabliert und eine Logistik aufgebaut. Es geht schnell voran.

MG EHS: Sportlicher Plug-in-Hybrid mit 258 PS
Bildergalerie mit 11 Bildern

Sie haben die Pandemie schon angesprochen. Das macht einer neuen Marke den Start nicht leichter. Wie gehen Sie mit der Situation um?

Auch unter diesen Rahmenbedingungen haben wir ganz bewusst gesagt: Wir starten jetzt. Wir haben aber nicht ab dem ersten Tag das ganz große Marketing-Feuerwerk gezündet. Vielmehr hatten wir einen weichen, absichtlich nicht ganz sichtbaren Start. Unser Auftritt hat sich auf lokale Schwerpunkte konzentriert. Dort, wo gerade neue Partner ans Netz gegangen sind, haben wir auch Werbung gemacht. Je nach aktueller Corona-Situation gab es dann beispielsweise auch terminierte Probefahrten. Leider war durch die geschlossenen Schauräume eben vieles nicht so möglich, wie es ohne die Pandemie der Fall gewesen wäre. Daher haben wir den vertrieblichen Enthusiasmus etwas hintenangestellt.