Beissbarth „Es gibt keine teure Werkstattausrüstung“

Autor: Steffen Dominsky

Seit der Trennung von Bosch agiert Beissbarth wieder als agiler Mittelständler. Wo die Reise hingeht und weshalb die Fahrzeugvermessung für Werkstätten künftig noch wichtiger wird, verraten Dr. Boris Levin (Stargate) und Marco Kempin (Beissbarth).

Marco Kempin (li.) und Dr. Boris Levin sehen den Münchner Werkstattausrüster Beissbarth gut aufgestellt. Gerade das Thema Fahrwerksvermessung wird für Werkstätten künftig noch wichtiger werden.
Marco Kempin (li.) und Dr. Boris Levin sehen den Münchner Werkstattausrüster Beissbarth gut aufgestellt. Gerade das Thema Fahrwerksvermessung wird für Werkstätten künftig noch wichtiger werden.
(Bild: Dominsky/»kfz-betrieb«)

Redaktion: Vor zwei Jahren trennte sich Bosch von Beissbarth. Welchen Weg geht das Unternehmen seitdem bzw. künftig?

Dr. Boris Levin: Der Markt für Werkstattausrüstung konsolidiert sich. Der Trend, unterstützt durch Global Player wie Snap-On, Hunter und die VSG-Gruppe, geht dahin, dass Sie als Hersteller automobiler Serviceausrüstung unterschiedliche Produktgruppen abdecken müssen. Dabei ist Größe nicht das Kriterium, auf das es ankommt. Vielmehr ist es die technische Expertise, die ausschlaggebend ist. Genau dafür steht unsere Gruppe, allen voran Beissbarth. Das Münchner Traditionsunternehmen ist ein wichtiger Baustein auf unserem Weg, in den kommenden Jahren einer der fünf weltweit führenden Anbieter von Werkstattausrüstung zu werden.

Marco Kempin: Seit zwei Jahren konzentriert sich jedes Unternehmen unserer Gruppe auf seine Stärken. Und zu denen von Beissbarth gehört der Bereich optische Messsysteme. Dazu zählen die Achsvermessung, die Scheinwerferprüfung, das Reifenscannen und das Kalibrieren von Fahrerassistenzsystemen. Übrigens: Für Letztere stellen wir Werkstätten bereits seit rund 20 Jahren Werkzeuge zur Verfügung.

Über den Autor

 Steffen Dominsky

Steffen Dominsky

Redakteur »kfz-betrieb«, "Fahrzeug + Karosserie", stellv. Ressortleiter Service & Technik »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group