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EU erhöht Sicherheitsanforderungen

Redakteur: Christoph Baeuchle

Mit erhöhten Anforderungen an die Autohersteller will die Europäische Union ab 2014 für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen.

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EU will mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
EU will mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
(Foto: Archiv)

Die Europäische Union hat die Sicherheitsanforderungen im Straßenverkehr verschärft. „Wir unternehmen große Anstrengungen, um die Sicherheit der Fahrzeugführer, -insassen und der Verkehrsteilnehmer im Allgemeinen zu verbessern. Mit diesen neuen Maßnahmen wird das Sicherheitsniveau in beträchtlichem Maße erhöht, indem die Wahrscheinlichkeit von Unfällen verringert und ihre Folgen abgemildert werden“, betont EU-Industriekommissar Antonio Tajani. Ab 2014 werden die Bestimmungen für alle auf dem EU-Markt vertriebenen Fahrzeuge Pflicht.

Folgende Anforderungen gelten künftig als obligatorisch:

  • Der Fahrersitz muss mit einem Sicherheitsgurt-Warnsignal ausgestattet sein.
  • Elektrofahrzeuge werden strikte Sicherheitsanforderungen an die Elektrik erfüllen müssen, mit denen die Autonutzer vor einem Stromschlag über Fahrzeugelemente oder Elemente des Motorraums geschützt werden.
  • Die Fahrzeuge müssen mit mindestens zwei Verankerungspunkten für Isofix-Kindersitze ausgestattet sein.
  • Zusätzlich werden die Fahrzeuge mit neuen Warnhinweisen versehen, in denen vor einer Montage von rückwärts gerichteten Kinder-Rückhaltesystemen auf Sitzen gewarnt wird, die mit Frontalairbags ausgestattet sind.
  • Die hinteren Beifahrersitze unmittelbar vor dem Gepäckraum müssen künftig verstärkt werden, um einen Schutz gegen die Verschiebung von Gepäckstücken im Falle eines Frontalaufpralls zu gewährleisten.
  • Pkw-Reifen werden künftig mit einem On-board-Reifendrucküberwachungssystem ausgestattet, das Luftdruckschwankungen registriert und dem Fahrer signalisiert.
  • Neue Personenkraftwagentypen müssen mit einer Gangwechselanzeige ausgestattet sein.

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