Neue Vertikal-GVO EU-Kommission stärkt den Autohandel

Von Doris Pfaff

Die EU-Kommission hat am Dienstag die neue Vertikal-Gruppenfreistellungsverordnung inklusive der neuen Vertikal-Leitlinien vorgelegt. Nach erster Einschätzung von ZDK-Geschäftsführerin Antje Woltermann sind für den Kfz-Handel keine negativen Überraschungen erkennbar – im Gegenteil. Einige Klarstellungen seien sogar vorteilhaft.

Die EU-Kommission hat die Richtlinien zur neuen Vertikal-GVO veröffentlicht. Sie tritt am 1. Juni 2022 in Kraft.
Die EU-Kommission hat die Richtlinien zur neuen Vertikal-GVO veröffentlicht. Sie tritt am 1. Juni 2022 in Kraft.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Mit großer Spannung hat der Kfz-Handel auf die neue Vertikal-Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) und ihre Richtlinien gewartet. Die bisherige GVO läuft am 31. Mai aus. Nun veröffentlichte die EU-Kommission die neue Verordnung sogar noch ein paar Tage früher, als Antje Woltermann, ZDK-Geschäftsführerin der Abteilung Betriebs-, Volkswirtschaft und Fabrikate, erwartet hatte.

Für den Autohandel seien nach erster Einschätzung allerdings keine nachteiligen Änderungen seit dem letzten Entwurf erkennbar. „Gegenüber dem, was wir bereits erwartet haben, sind auf den ersten Blick keine negativen Überraschungen ersichtlich“, sagt Woltermann.