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EU-Lieferungen: Neue Umsatzsteuerregeln

| Autor / Redakteur: Diplom-Finanzwirt Rüdiger Weimann, Dozent, Lehrbeauftragter und freier Gutachter in Umsatzsteuerfragen / Joachim von Maltzan

Die Umsatzbesteuerung von Lieferungen – und damit auch Fahrzeuglieferungen – in das EU-Ausland soll nach dem Willen der Europäischen Kommission grundlegend reformiert werden.

Wer ab 2020 Autos ins Ausland verkaufen oder von dort einkaufen will, sollte die neuen EU-Regeln genau kennen.
Wer ab 2020 Autos ins Ausland verkaufen oder von dort einkaufen will, sollte die neuen EU-Regeln genau kennen.
(Bild: © AdKrieger - stock.adobe.com)

Viele deutsche Autohändler verkaufen Fahrzeuge in das europäische Ausland. Dabei gibt es regelmäßig Fragen zur Umsatzbesteuerung, denn die derzeitige Besteuerungregelung hat erhebliche Schwachstellen.

Beispiel: Der deutsche Händler D verkauft ein Fahrzeug an den italienischen Unternehmer I. Das Fahrzeug wird von Gera nach Turin transportiert. D und I verwenden für den Umsatz die ihnen zugeteilten Umsatzsteuer-Identifikationsnummern.