Euro-NCAP-Crashtest: Weniger Sterne

Autor / Redakteur: sp-x/js / Jakob Schreiner

Beim jüngsten Euro-NCAP-Crashtest wurden nicht nur sieben neue sondern auch einige aufgefrischte Autos überprüft. Die Facelifts haben bei der Bewertung Sterne verloren, ein Fahrzeug schnitt dabei besonders schlecht ab.

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Die Prüforganisation NCAP hat mal wieder ein paar Autos gegen die Wand gefahren und die Crashsicherheit bewertet.
Die Prüforganisation NCAP hat mal wieder ein paar Autos gegen die Wand gefahren und die Crashsicherheit bewertet.
(Bild: NCAP)

Sieben Mal drei Sterne: So lautet das Urteil des neuesten Euro-NCAP-Crahstests für sieben kürzlich überarbeitete Modelle. Dabei ging es für den Toyota Aygo, die Alfa Romeo Giulietta, den Ford C-Max und Grand C-Max, den Opel Karl sowie für den DS 3 von zuvor fünf auf drei Sterne herab. Als Grund dafür gibt die Prüforganisation die rasend schnelle Entwicklung im Bereich der Sicherheitstechnik in Autos an, welche die Prüfkriterien und Mindestanforderungen immer weiter nach oben verschieben.

An dieser Tatsache scheiterte letztendlich auch der seit 2005 nahezu unverändert produzierte Fiat Punto. Da der kleine Italiener in den Bereichen Fahrassistenten und Unfallvermeidung komplett durchfiel, blieb den Prüfern nichts anderes üblich, als den Punto mit null Sternen abzustrafen.

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Fünf Mal fünf Sterne gab es dagegen für die neuen Modelle Hyundai Kona, Kia Stinger, BMW 6er und Jaguar F-Pace. Auch der nach einem Facelift erneut getestete Toyota Yaris darf sich über die höchste Ausbeute freuen. Für den Dacia Duster und den MG ZS gab es jeweils drei Sterne. Beim Kia Stonic vergaben die Prüfer für das Standardmodell drei und für die Version mit optionaler Sicherheitstechnik fünf Sterne.

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