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Europäischer Berufswettbewerb Euroskills wird verschoben

| Autor / Redakteur: Antonia Seifert / Doris Pfaff

Wie der ZDK mitteilte, liegen für den Berufswettbewerb Euroskills Corona-bedingt zu wenige Anmeldungen vor. Deshalb wird die Berufe-Europameisterschaft zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Veranstalter suchen nun nach Alternativen.

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Simon Kazimirowicz bei den Worldskills 2019 in Kazan.
Simon Kazimirowicz bei den Worldskills 2019 in Kazan.
(Bild: ProMotor)

Die für Januar 2021 geplanten Euroskills in Graz werden wegen internationaler Reisewarnungen aufgrund der Corona-Pandemie auf unbestimmte Zeit verschoben. Bei der Europameisterschaft der Berufe sollten rund 650 Fachkräfte in knapp 45 Disziplinen um den EM-Titel kämpfen.

Durch die Absagen einiger Nationen in den vergangenen Tagen hatte sich die Anzahl der Wettbewerbsteilnehmer um rund ein Drittel verringert. Damit wird in einigen Wettbewerben die Mindestteilnehmerzahl nicht mehr erreicht. Mehrere Reisewarnungen und angekündigte Einschränkungen bei den Winterflugplänen sorgen für große Unsicherheiten bei den teilnehmenden Nationen, teilte der

Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) mit.

Suche nach einer Lösung

Der Veranstalter rechne aufgrund der steigenden Anzahl positiv getesteter Personen in ganz Europa mit weiteren Absagen. Damit sei keine planbare Teilnehmerzahl für die Europameisterschaft der besten Jungfachkräfte mehr zu erwarten.

Nun werde nach einer neuen Lösung gesucht. Die EM der Berufe könnte entweder zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Alternativ wird überlegt, ein anderes Format zu entwickeln, das die Idee der Euroskills ebenso gut widerspiegelt wie der ursprünglich geplante internationale Wettbewerb. In der Vergangenheit hatten insbesondere die Kfz-Berufe bei der EM der Berufe gut abgeschnitten, so beispielsweise 2018 in Kazan/Budapest.

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