Europäischer Computerführerschein für Azubis

Redakteur: Johannes Büttner

Das Bundesinstitut für Berufsbildung nutzt den Europäischen Computerführerschein ECDL als Standard zur Überprüfung der IT-Grundkenntnisse seiner Azubis. Zugleich ist die Behörde offizielles ECDL-Prüfungszentrum.

Firma zum Thema

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) setzt in seiner Ausbildung neue Maßstäbe und führt den Europäischen Computerführerschein (ECDL) als neuen Standard für die IT-Grundkenntnisse seiner Auszubildenden ein. Zudem wurde das BIBB von der Dienstleistungsgesellschaft für Informatik mbH (DLGI) als offizielles ECDL-Prüfungszentrum akkreditiert. Der aus sieben Modulen bestehende ECDL ist ein international anerkannter Qualitätsnachweis für solide IT-Grundkenntnisse.

Erster Absolvent im neuen BIBB-Prüfungszentrum war Präsident Manfred Kremer, der alle sieben Prüfungen erfolgreich absolvierte. Für seinen Einsatz zur Förderung der IT-Kompetenz in der beruflichen Bildung wurde er mit dem „ECDL Core Certificate“ ausgezeichnet. „Eine qualifizierte berufliche Bildung schließt heutzutage in einer modernen Arbeitswelt die Befähigung zu einem zielorientierten Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnik ein“, sagte er, als er die Urkunde erhielt.

Der ECDL biete hierfür einen international anerkannten Standard. Die grundlegende Beherrschung von Informations- und Kommunikationstechniken sei – neben Lesen, Schreiben und Rechnen – zur vierten Kulturtechnik geworden. „Es ist daher für mich eine Selbstverständlichkeit gewesen, diesen Standard in die Ausbildung im BIBB zu integrieren und die Prüfungen auch selbst zu absolvieren.“

Mit dem ECDL kann jeder Absolvent grundlegende IT-Kenntnisse nachweisen. Die sieben Module des ECDL sind:

  • Grundlagen der Informationstechnologie
  • Betriebssysteme
  • Textverarbeitung
  • Tabellenkalkulation
  • Datenbanken
  • Präsentationen
  • Internet und Kommunikation

Eine Informationsmappe zum ECDL ist kostenlos über das BIBB bestellen (weitere Informationen).

(ID:365433)