Europäischer Nfz-Markt erstmals in diesem Jahr im Minus

Neue Abgasregeln sorgen für Einbruch bei Transportern

| Autor: Andreas Wehner

(Bild: Renault)

Der europäische Nutzfahrzeug-Markt war im September erstmals in diesem Jahr rückläufig. In den Staaten der EU und der Efta wurden nach Angaben des europäischen Herstellerverbands Acea im vergangenen Monat 198.019 Einheiten neu zugelassen. Das entspricht einem Minus von 9,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Dabei fiel die Nachfrage in den meisten wichtigen Märkten. Ausnahmen bildeten Italien mit einem Zuwachs von 8,8 Prozent und Frankreich mit einem Plus von 2,5 Prozent. Dagegen wurden im von der Brexit-Unsicherheit geplagten Großbritannien mit minus 22 Prozent deutlich weniger Nutzfahrzeuge neu registriert als im September 2018. In Deutschland sank die Nachfrage um 11,5 Prozent, in Spanien um 4,2 Prozent.

Im bisherigen Jahresverlauf liegen die Neuzulassungen jedoch in allen fünf großen Märkten noch im Plus. Europaweit stehen mit knapp 2 Millionen Einheiten 4,7 Prozent mehr neu registrierte Nutzfahrzeuge in der Bilanz.

Anders als in den letzten beiden Monaten lagen im September auch die Neuzulassungen in der Transporterklasse deutlich im Minus. Der Hintergrund: Seit 1. September gelten auch für diese Fahrzeuge die neuen WLTP-Richtlinien, sodass vorgezogene Zulassungen vor dem Stichtag den Markt oben hielten. Im September dagegen sackte der Transportermarkt europaweit um 9,3 Prozent ab.

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