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Europäischer Nutzfahrzeugboom hält an

| Autor / Redakteur: sp-x / Yvonne Simon

Trotz eines mauen März-Verlaufs ist Europas Nutzfahrzeugmarkt im ersten Quartal 2018 gewachsen. Neben den Transportern war auch die schwere Klasse stärker gefragt als vor einem Jahr.

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Lkw sind in Europa weiterhin gefragt.
Lkw sind in Europa weiterhin gefragt.
(Bild: Scania)

Der europäische Nutzfahrzeugmarkt ist im ersten Quartal 2018 gewachsen. In den Staaten der EU und der EFTA wurden laut dem Branchenverband ACEA 641.882 Transporter, Lkw und Busse neu zugelassen, 2,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Auch der eher schwache März mit einem Minus von 2,5 Prozent auf 267.951 Neuzulassungen änderte nichts an der positiven Drei-Monats-Bilanz.

Größter Nutzfahrzeugmarkt war im ersten Quartal Frankreich mit 131.173 Neuzulassungen und einem Plus von 6,2 Prozent. Großbritannien blieb trotz eines Absatzrückgangs um 4,6 Prozent mit 107.480 Einheiten Nummer zwei. Der deutsche Markt, der drittgrößte in der EU, legte um 0,4 Prozent auf 88.146 Neuzulassungen zu. In Spanien boomt dagegen das Transportgewerbe, hier legten die Zulassungen um 9,2 Prozent auf 59.647 Einheiten zu. Fünftgrößter Markt ist Italien mit 52.857 Einheiten (+4,8 %).

Insgesamt legten die westeuropäischen Märkte (EU + EFTA) nur leicht um 1,9 Prozent zu, in Osteuropa stiegen die Neuzulassungen dagegen um 8,4 Prozent.

Wichtigste Fahrzeugklasse waren in den ersten drei Monaten erneut die Transporter. Insgesamt wurden 534.813 Einheiten zugelassen, 2,7 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Ein ebenso starkes Wachstum verzeichnete der Herstellerverband für die schweren Lkw über 16 Tonnen: 80.073 Neuzulassungen bedeuten ein Plus von 2,7 Prozent. Im Bussegment sanken die Verkäufe dagegen um 3,6 Prozent auf 9.937 Einheiten.

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