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Europäischer Nutzfahrzeugmarkt bricht ein

Autor / Redakteur: dpa / Viktoria Hahn

Bereits in den ersten beiden Monaten des Jahres waren die Nutzfahrzeug-Zulassungszahlen in Europa rückläufig gewesen. Im März ist der Markt wegen der Corona-Krise nun noch deutlich heftiger eingebrochen.

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Die Corona-Krise belastet auch das Geschäft mit Nutzfahrzeugen massiv.
Die Corona-Krise belastet auch das Geschäft mit Nutzfahrzeugen massiv.
(Foto: Daimler)

Der europäische Nutzfahrzeugmarkt ist wegen der Coronavirus-Pandemie im März fast um die Hälfte abgesackt. Mit 145.447 Fahrzeugen seien 48,5 Prozent weniger zugelassen worden als im Vorjahresmonat, teilte der zuständige Branchenverband Acea am Freitag in Brüssel mit.

Am stärksten fielen die Rückgänge in den besonders schwer von der Covid-19-Pandemie gebeutelten Ländern Italien (-66,1 %), Spanien (-64,4 %) und Frankreich (-63,1 %) aus.

Bereits im Januar und im Februar waren die Zulassungszahlen rückläufig gewesen. Die vier größten Märkte Spanien, Frankreich, Italien und Deutschland hatten im bisherigen Jahresverlauf laut Mitteilung alle Rückgänge im zweistelligen Bereich zu verzeichnen. Im ersten Jahresviertel belief sich das europaweite Minus bei den Neuzulassungen den Angaben zufolge auf 48,5 Prozent – insgesamt wurden 510.074 Nutzfahrzeuge zugelassen.

Alle Nutzfahrzeugsegmente seien durch die Corona-Krise stark getroffen worden und alle europäischen Staaten hätten klare Rückgänge zu verzeichnen gehabt, hieß es weiter. Aufgrund der Maßnahmen gegen das Virus mussten etliche Händler ihre Türen schließen.

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