Acea-Statistik Europäischer Nutzfahrzeugmarkt erholt sich langsam

Autor: Andreas Wehner

Die Neuzulassungen von Transportern, Lkw und Bussen erreichen noch nicht das Niveau von vor der Corona-Krise. Aber es geht aufwärts.

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(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Die europaweiten Nutzfahrzeugneuzulassungen steigen weiter, erreichen aber noch nicht das Niveau von vor der Corona-Krise. Wie der europäische Herstellerverband Acea am Mittwoch mitteilte, wurden im April in den Staaten der EU, der Efta sowie in Großbritannien insgesamt 213.096 Nutzfahrzeuge neu registriert. Das sind etwa dreimal so viele wie im Vorjahresmonat, als die Corona-Einschränkungen erstmals voll zum Tragen kamen. Im April 2019 verzeichnete Acea noch 224.119 Neuzulassungen von Transportern, Lkw und Bussen.

Nach vier Monaten steht mit 843.485 Einheiten ein Plus von 44,7 Prozent im Vergleich zum Jahresanfang 2020 in der Bilanz. Im Vorkrisenjahr 2019 wies die Statistik allerdings von Januar bis April 900.881 neu registrierte Nutzfahrzeuge aus.

Deutlicher Zuwachs bei den Transportern

Der deutlichste Zuwachs zeigte sich im April bei den Transportern. 180.048 Einheiten bedeuteten ein Plus von 235,9 Prozent. Allerdings war der Transportermarkt im Vergleich zu den schwereren Segmenten im April 2020 auch stärker eingebrochen.

In der Klasse über 3,5 Tonnen verzeichnete Acea mit 30.804 Einheiten ein Plus von 89,5 Prozent. Bei den schweren Lkw (über 16 Tonnen) stiegen die Neuzulassungen um 106,8 Prozent auf 25.201 Einheiten. Bei den Bussen betrug der Zuwachs 83 Prozent. Hier weist die Statistik 2.244 neu registrierte Fahrzeuge aus.

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Redakteur Newsdesk Automotive