Europäischer Nutzfahrzeugmarkt weiter im Aufwind

Autor: Yvonne Simon

Der Nutzfahrzeugmarkt ist in den EU- und Efta-Staaten derzeit nicht zu bremsen. Im April wuchsen die Neuzulassungen den vierten Monat in Folge. Deutschland entwickelte sich dabei überdurchschnittlich.

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223.305 Nutzfahrzeuge kamen im April neu auf die europäischen Straßen.
223.305 Nutzfahrzeuge kamen im April neu auf die europäischen Straßen.
(Bild: Daimler)

Die europäischen Nutzfahrzeugzulassungen haben im April den vierten Monat in Folge angezogen. Zahlen, die der Branchenverband Acea am Donnerstag veröffentlichte, weisen für die Staaten der EU und Efta ein Plus von 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat aus. Damit kamen 223.305 Fahrzeuge neu auf die Straßen.

Das Wachstum verteilte sich im April relativ ausgewogen auf Ost- und Westeuropa: Im Westen (EU 15) betrug das Plus 7,9 Prozent, im Osten ging es um 7,1 Prozent nach oben. Seit Jahresbeginn kletterten die Neuzulassungen auf dem Nutzfahrzeugmarkt europaweit auf 899.418 Fahrzeuge – das sind 5,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Der Anstieg im April wurde durch ein zweistelliges Plus auf den Kernmärkten Deutschland (+10,1 %), Frankreich (+12,7 %) und Italien (+11,6 %) beschleunigt. Auch Spanien (+5,8 %) und Großbritannien (+4,8 %) verbuchten Zuwächse.

Unter den einzelnen Segmenten entwickelte sich vor allem die Nachfrage nach Transportern stark: 183.259 Neuzulassungen bedeuten ein Wachstum von 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. In der schweren Klasse verkauften die Hersteller 29.665 Fahrzeuge (+5,1 %). Vor allem im Westen (+6,6 %) zeigte das Segment eine positive Entwicklung, im Osten lag das Plus nur bei 1,9 Prozent. Wie im Vormonat waren die Busse das einzige schwächelnde Segment. Hier sanken die Neuzulassungen europaweit um 4,4 Prozent auf 3.495 Einheiten.

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Redakteurin Management & Handel