Europart Werkstattgipfel

Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Mit dem „Werkstatt-Gipfel“ hat der Hagener Nfz-Teilespezialist seine Fachtagungsreihe 2012 in Ingolstadt gestartet. Unter anderem gab es Neues zu den Konzepten „Trailerstation“ und „Truckstation“.

Anbieter zum Thema

Europart informierte auf seinem Werkstattgipfel zu Servicekonzepten und -Produkten.
Europart informierte auf seinem Werkstattgipfel zu Servicekonzepten und -Produkten.
(Foto: Europart)

Mit dem „Europart Werkstatt-Gipfel“ in Ingolstadt hat der Hagener Nfz-Teilespezialist Europart seine Fachtagungsreihe 2012 gestartet. Er informiert in Form von zentralen Vorträgen sowie zahlreichen Workshops unter anderem zu seinen Servicekonzepten „Trailerstation“ und „Truckstation“. Neben den hauseigenen Europart-Systemlösungen konnten sich die Teilnehmer über folgende Unternehmen und Produkte informieren:

  • Texa-Diagnose
  • ATH-Radgreiferanlage und Reifenmontiermaschinen
  • Kunzer-Batterieladetechnik
  • Hella-Klimaservicegeräte
  • Haldex-Neuigkeiten rund um Assistenz- und Sicherheitslösungen
  • aktuelle Entwicklungen in der Nfz-Technik z. B. bei Motorenteilen und Filtrierung
  • Pro-Tech als neues Detailkonzept von ZF Services
  • Modulasi mit einem patentierten System zur Ladungssicherung

Neuausrichtung der Servicekonzepte

„Wir sind auf einem guten Weg, auch wenn erst ein Stück des Weges hinter uns liegt. Wir bitten Sie, uns weiterhin Ihr Vertrauen zu schenken, denn wir haben ein gutes Gesamtpaket geschnürt“, appellierte Thomas Kotowski, Leiter Aftersales und Netzentwicklung Werkstattkonzepte bei Europart, an die Vertreter der Nutzfahrzeugbetriebe. Hintergrund ist die Neuorientierung beider Werkstattkonzepte. Anders als bisher wolle man künftig vor allem kleinere und mittlere Hersteller ansprechen, sie in das Europart-Konzept einbinden und seinen angeschlossenen Betrieben so zusätzliche Servicepotenziale erschließen helfen.

Die Überarbeitung der bestehenden Partnervereinbarungen ist laut Kotowski voll im Gange und soll im Laufe dieses Jahres abgeschlossen sein. Zu den neuen Standards zählen unter anderem mindestens drei Reparaturspuren mit einer Länge von mindestens 18 Metern, ein Bremsenprüfstand, mindestens eine Bremsendiagnostik z. B. von Wabco oder Haldex, qualifizierte Schweiß- und Brenntechnik mit entsprechenden Zertifikaten, eine täglich verfügbare Prüforganisation sowie bei Truck-Betrieben eine Multimarkendiagnose.

Sparpotenziale dank Vernetzung

Peter Rehberg von Asanetwork zeigte im Rahmen seines Fachvortrags auf, welche Renditechancen eine systematische Werkstattvernetzung auch Nutzfahrzeugbetrieben bietet. Angesichts aktueller Herausforderungen wie verlängerter Inspektionsintervalle, nachlassender Kundenloyalität oder deutlich steigendem Elektronikanteil im Nfz komme es darauf an, Potenziale im Betrieb zu erschließen und die Zahl der Werkstattdurchgänge zu erhöhen, so der Asanetwork-Geschäftsführer. 20 bis 30 Prozent ihrer Arbeitszeit würden Mechaniker in einer Nfz-Werkstatt mit unproduktiven Arbeiten vergeuden, so seine Schätzung.

Mithilfe des Systems der Vernetzung PC-basierter Werkstatttechnik könnten die Betriebe diesen Wert spürbar senken und Kosten sparen: zirka 14.000 Euro pro Jahr bei zirka zehn Werkstattdurchgängen täglich und über 30.000 Euro pro Jahr bei rund 25 Werkstattdurchgängen täglich.

Europart wird seine Fachtagungsreihe am 19.06. in Neuss und am 04.09. in Hannover fortsetzen. Interessierte Betriebe sind dazu eingeladen.

Kontakt: Thomas Kobudzinski
E-Mail: t.kobudzinski@europart.net
Tel.: 02331/3564-4105

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:33555750)