Europas Nutzfahrzeugmarkt brummt weiter

Autor: Christoph Seyerlein

Das Geschäft mit Nutzfahrzeugen lief 2018 in Europa rund. Alle Segmente wuchsen, einzig der Bus-Bereich bewegte sich in der Nähe einer Stagnation. Von den größten Einzelmärkten schwächelte nur einer.

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In Europa wurden 2018 im Vergleich zum Vorjahr 3,1 Prozent mehr leichte Nutzfahrzeuge zugelassen.
In Europa wurden 2018 im Vergleich zum Vorjahr 3,1 Prozent mehr leichte Nutzfahrzeuge zugelassen.
(Bild: Daimler)

Nutzfahrzeuge waren 2018 in Europa gefragt. Wie der europäischen Branchenverband ACEA am Donnerstag mitteilte, kamen im vergangenen Jahr knapp 2,6 Millionen Nutzfahrzeuge auf dem Kontinent (EU + EFTA) neu auf die Straßen. Das entspricht einer Steigerung von 3,1 Prozent gegenüber 2017.

Von den einzelnen Segmenten legten die leichten Nutzfahrzeuge (bis 3,5 Tonnen) und die schwere Klasse (16 Tonnen und mehr) jeweils um 3,1 Prozent zu. Auch in der Fahrzeugklasse dazwischen ging es nach vorne und zwar um 3,5 Prozent. Das geringste Wachstum verzeichnete der Bus-Bereich (+0,7 %).

Größter Nutzfahrzeug-Einzelmarkt in Europa war im vergangenen Jahr Frankreich mit 519.266 Neuzulassungen (+4,9 %). Dahinter folgten Großbritannien (417.196 Einheiten, -1,9 %) und Deutschland (386.282, +4,6 %). Das größte Wachstum war im vergangenen Jahr in Litauen zu verzeichnen (12.563 Einheiten, +18,6 %), am schlechtesten entwickelte sich der Markt auf Zypern (1.936, -9,2 %).

Ein noch besseres Ergebnisse hätte es für den Nutzfahrzeugbereich gegeben, wäre dem Markt zum Ende des vergangenen Jahres nicht die Puste ausgegangen. Im Dezember 2018 registrierte ACEA 205.128 Neuzulassungen (EU + EFTA), was einen Rückgang um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutete.

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Entwicklungsredakteur