Skoda Fahrplan zum Agenturvertrieb wirft Fragen auf

Von Andreas Grimm

Skoda Auto Deutschland ist mit seinem Ergebnis im Corona-gebeutelten und vom Halbleitermangel geprägten Jahr 2021 zufrieden. Doch der Handel musste erneut Absatzeinbußen verkraften – und jetzt kommen wegen des angestrebten Agentursystems auch noch die Margen in Gefahr.

(Bild: Grimm/»kfz-betrieb«)

Auf den ersten Blick kann Skoda Auto Deutschland erneut ein – den Umständen entsprechend – erfolgreiches Jahr vermelden. Die Tschechen werden wohl zum 13. Mal in Folge stärkste Importmarke in Deutschland sein und Platz sechs im Ranking der absatzstärksten Marken unangefochten verteidigen. Gleichzeitig hat Skoda mit dem Elektro-Auto Enyaq iV einen echten Bestseller auf dem deutschen Markt platziert. Doch genau der steht jetzt nach Informationen von »kfz-betrieb« aus Händlerkreisen im Zentrum ungewöhnlich intensiver Verhandlungen um die Einführung eines Agenturvertriebs.

Den Informationen zufolge drängt der Importeur auf eine möglichst schnelle Einführung eines so genannten unechten Agenturvertriebs für den Enyaq und alle weiteren Elektro-Modelle. „Noch im Frühjahr“ solle der Verkauf mit einer fixen Vergütung für den Händler starten. Doch damit haben die Vertriebspartner mindestens zwei Probleme: