Fahrwerkstechnik: Der springende Punkt

Alle könnten von einer adäquaten Stoßdämpferprüfmethode profitieren

| Autor: Steffen Dominsky und Ottmar Holz

Bald werden im Rahmen der HU Fahrerassistenzsysteme auch elektronisch geprüft. Räder, Reifen und Bremsen bereits seit vielen Jahrzehten. Und Stoßdämpfer? Deren einwandfreie Funktion scheint kaum jemanden zu interessieren. Dabei sind sie für die Sicherheit kaum minder wichtig.
Bald werden im Rahmen der HU Fahrerassistenzsysteme auch elektronisch geprüft. Räder, Reifen und Bremsen bereits seit vielen Jahrzehten. Und Stoßdämpfer? Deren einwandfreie Funktion scheint kaum jemanden zu interessieren. Dabei sind sie für die Sicherheit kaum minder wichtig. (Foto: Hans-Dieter Seufert)

Auf und nieder, immer wieder … So lautet das Motto nicht nur in Sachen deutsche Bier- und Weinseligkeit. Auch Automobile, gleich welcher Nationalität, verbringen einen Gutteil ihres Daseins mit Hin- und Hergeschunkel. Auch bei ihnen geht es rauf und runter am laufenden Band – im Schnitt 1.100 Mal pro gefahrenem Kilometer! Damit Menschen zumindest in diesem Zusammenhang vor Übelkeit bewahrt werden und Fahrzeuge möglichst sicher auf der Straße bleiben, gibt es ihn – den Stoßdämpfer. So weit, so gut!?

Egal ob Bremse, Abgasverhalten oder Scheinwerfer: Es gibt kaum eine Fahrzeugkomponente – schon gar nicht mit Bedeutung für die Verkehrssicherheit –, die nicht im Rahmen regelmäßiger Wartungsarbeiten bzw. im Zuge der gesetzlichen Hauptuntersuchung (HU) mithilfe moderner Werkzeuge und Prüfmethoden kontrolliert wird. Außer besagte Stoßdämpfer. Sie erfahren in aller Regel bestenfalls visuelle Aufmerksamkeit. Eine technisch fundierte und dokumentierbare Kontrolle im Rahmen der HU? In 40 Jahren (!) haben es die Verantwortlichen nicht geschafft, sie umzusetzen (siehe Interview S. 16). So weit, so schlecht!

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