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Fahrzeugaufbereitung: Autopflege mit Zertifikat

| Redakteur: Norbert Rubbel

Farbunterschiede im Lack, sichtbare Dellen im Blech und verunreinigte Polster machen Gebrauchtwagen zu Langstehern. Qualifizierte Fahrzeugaufbereiter helfen, die Standzeiten bei den Händlern zu verkürzen.

Insgesamt zehn Mitarbeiter bereiten in der neuen Pflegehalle des Autohauses Fischer in Jena die Gebraucht- und Neuwagen sowie die Fahrzeuge der Servicekunden optisch auf.
Insgesamt zehn Mitarbeiter bereiten in der neuen Pflegehalle des Autohauses Fischer in Jena die Gebraucht- und Neuwagen sowie die Fahrzeuge der Servicekunden optisch auf.
(Bild: Rubbel)

Das Sprichwort „Zeit ist Geld“ von Benjamin Franklin in seinem Buch „Ratschläge für junge Kaufleute“ ist heute genauso zeitgemäß wie vor 270 Jahren. Das gilt vor allem für das Gebrauchtwagengeschäft. Denn jeder Standtag beim Händler verursacht Kosten (Wertverlust, Werbung, Reinigung) und schmälert somit den Ertrag.

Den Tipp des amerikanischen Schriftstellers haben sich viele Vertragshändler zu Herzen genommen. Denn in jedem zweiten Autohaus stehen die Gebrauchtwagen durchschnittlich nur 60 Tage. In 14 Prozent der Unternehmen finden die Secondhand-Autos schon nach etwa 30 Standtagen ihre Käufer. Dies ergab die Branchenindexbefragung der Redaktion »kfz-betrieb«. Auf die Frage „Wie viele Tage vergehen von der Hereinnahme der Gebrauchtwagen bis zur verkaufsfertigen Präsentation?“ sagten 30 Prozent der Händler „bis zu fünf Tage“. Jedes zehnte Autohaus benötigt für die Bewertung der Fahrzeuge, technische und optische Aufbereitung sowie für die administrativen Arbeiten sogar nur drei Tage.