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Fahrzeugbelüftung: Atemlos durch die Stadt

Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

Stickoxide und Feinstaub belasten nicht nur die Anwohner viel befahrener Innenstadtstraßen. Die Abgase des jeweiligen Vordermanns gelangen auf direktem Weg und daher weit weniger verdünnt auch in die Nasen und Lungen der Hinterherfahrenden.

Die Schadgaskonzentation im Fahrzeuginneren ist meist viel höher als in der Umgebungsluft der Messstellen am Straßenrand. Ein Innenraumfilter mit Aktivkohlelagen kann diese Belastung deutlich senken – leider sind sie nicht serienmäßig in jedem Auto verbaut.
Die Schadgaskonzentation im Fahrzeuginneren ist meist viel höher als in der Umgebungsluft der Messstellen am Straßenrand. Ein Innenraumfilter mit Aktivkohlelagen kann diese Belastung deutlich senken – leider sind sie nicht serienmäßig in jedem Auto verbaut.
(Bild: © jos_persona - stock.adobe.com)

Entscheidend ist, was vorn nicht reinkommt – dieses leicht abgewandelte Zitat eines wohl bekannten ehemaligen Bundeskanzlers gilt auch für die Luftgüte in den Fahrgastkabinen von Pkws und Nutzfahrzeugen. Einfache Papierfilter in der Lüftung verhindern bei den meisten Fahrzeugen schon seit Längerem den direkten Kontakt mit angesaugten Fliegenleichen, Blättern und Sandkörnchen.

Die kleinsten Schmutzteilchen darunter der Größenklasse PM (Particulate Matter) 10 sind mit ihrem Durchmesser von mindestens zehn Mikrometern (einem Hundertstel Millimeter) gerade eben noch mit bloßem Auge sichtbar. Sie sind lästig, aber für gesunde Menschen vergleichsweise ungefährlich, da sie in Nase und Bronchien aufgehalten werden. Sie werden von herkömmlichen Innenraumfiltern auf Zellulosefaserbasis ausgesiebt.