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Fahrzeugbestand wächst weiter

Redakteur: Gerd Steiler

Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) lag die Gesamtzahl der in Deutschland zugelassenen Pkw zum Stichtag 1. Januar bei 42,30 Millionen Einheiten. Das sind 1,4 Prozent mehr als zu Jahresbeginn 2010.

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Der Kraftfahrzeugbestand in Deutschland ist weiter gewachsen. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) lag die Gesamtzahl der in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge zum Stichtag 1. Januar bei 50,90 Millionen Einheiten. Das sind 1,4 Prozent mehr als zu Jahresbeginn 2010.

Die einzelnen Fahrzeugsegmente sind wie folgt vertreten:

  • Personenkraftwagen 42,30 Millionen + 1,4 Prozent
  • Krafträder 3,83 Millionen + 1,7 Prozen
  • Lastkraftwagen 2,44 Millionen + 2,4 Prozent
  • Zugmaschinen 1,99 Millionen + 1,6 Prozent
  • Sattelzugmaschinen 178.000 + 4,2 Prozent
  • Omnibusse 76.500 +/- 0,0 Prozent
  • sonstige Kraftfahrzeuge 263.700 + 0,3 Prozent

Nur 7,1 Prozent mit Euro 5

Den KBA-Angaben zufolge gibt es 564.000 mehr Pkw als vor einem Jahr. Das Durchschnittsalter liegt bei 8,3 Jahren. 90,2 Prozent befinden sich in privater Hand. Etwa ein Viertel der Fahrzeughalter hat das 60. Lebensjahr überschritten. Der Anteil an weiblichen Haltern beträgt 32,7 Prozent. Unter den gewerblichen Zulassungen sind 265.000 Mietwagen.

Die meisten Pkw werden mit Benzin angetrieben (72,1 Prozent). Alternative Technologien werden laut KBA nur zögerlich angenommen. Nur knapp 40.000 Pkw sind mit Hybrid-/Elektro-Antrieb unterwegs. Die bei Neuwagen seit Beginn des Jahres vorgeschriebene Euro 5-Norm findet sich bislang bei 7,1 Prozent des Pkw-Bestandes wieder. Die meisten Fahrzeuge entsprechen Euro 4 (43,0 Prozent). 6,3 Prozent sind in der schlechtesten Emissionsklasse Euro 1 eingestuft. Gut ein Drittel des Pkw-Bestandes liegt bei der CO2-Emission unterhalb von 160 g/km.

VW dominiert die Szene

Die Kompaktklasse bildet mit 27,5 Prozent das stärkste Segment. Den größten Sprung nach vorn machten die Geländewagen (+ 14,2 Prozent). Sie erreichten damit einen Anteil von 4,0 Prozent. Eine abnehmende Tendenz gibt es in der Mittelklasse und der Oberen Mittelklasse.

VW prägt mit fast 9 Millionen Pkw (21,2 Prozent) maßgeblich das Straßenbild in Deutschland. Es folgen Opel mit einem Anteil von 12,4 Prozent und Mercedes mit 9,3 Prozent. Bei den Importmarken liegt Renault/Dacia mit 2,2 Millionen Pkw (5,2 Prozent) vorn. Dahinter folgen Toyota/Lexus (3,2 Prozent) und Peugeot (3,0 Prozent). Kleine Randnotiz: Auch zwei Jahrzehnte nach Einstellung der Produktion bei Sachsenring in Zwickau gibt es bundesweit noch 33.726 „Trabis“.

Zuwachs in allen Bundesländern

Eine Zunahme des Pkw-Bestands war laut KBA in allen Bundesländern zu beobachten. Den größten Zuwachs verbuchte Schleswig-Holstein (1,48 Millionen Einheiten) mit einem Bestandsplus von 1,7 Prozent. Den geringsten Bestandszuwachs gab es in Sachsen-Anhalt (1,19 Millionen Einheiten) mit einem Plus von nur 0,7 Prozent. Die meisten Pkw sind mit gut 9,0 Millionen Einheiten (+ 1,1 Prozent) in Nordrhein-Westfalen registriert. Die wenigsten Pkw sind mit gut 265.000 Einheiten (+ 1,5 Prozent) im Stadt-Staat Bremen unterwegs.

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