Fahrzeugentwicklung: Sitze bleiben!

Opel-Fahrzeuge werden auch künftig in Rüsselsheim entwickelt und designt. Darüber hinaus übernehmen die Opel-Techniker wichtige Aufgaben für den gesamten PSA-Konzern. Dazu gehört auch eine traditionelle Stärke der Marke.

| Autor: Jan Rosenow

Das ist kein Strandbuggy, sondern die Plattform EMP2. Auf ihr lassen sich Autos vom Kompakt-SUV bis zum Transporter (Vivaro) darstellen.
Das ist kein Strandbuggy, sondern die Plattform EMP2. Auf ihr lassen sich Autos vom Kompakt-SUV bis zum Transporter (Vivaro) darstellen. (Bild: Groupe PSA)

Die Opel-Übernahme durch PSA und die nun folgende Sanierung der defizitären Marke kostet in Deutschland rund 3.700 Arbeitsplätze. Diese werden nicht nur in den Fabriken, sondern auch im Entwicklungszentrum in Rüsselsheim abgebaut, wenn auch „sozialverträglich“ über Altersteilzeit und Aufhebungsverträge.

Um die Gemüter zu beruhigen, gab der Konzern gleichzeitig bekannt, welche Aufgaben die verbleibenden Fachleute in Zukunft für den Gesamtkonzern verantworten werden. 15 sogenannte Kompetenzzentren richtet PSA in Rüsselsheim ein, die die Verantwortung für Baugruppen, Module oder Forschungsthemen bekommen, die bei allen Marken des Konzerns genutzt werden. Mit Opel solle „typische, deutsche Ingenieurskunst“ bei PSA Einzug halten, betonten Opel-Geschäftsführer Michael Lohscheller und Entwicklungsleiter Christian Müller auf einer Pressekonferenz am 11. Juni in Rüsselsheim.

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