Fahrzeugfinanzierung: Gefragte Flatrates

Markterhebungen bestätigen es immer wieder: Der Kunde will seine Fahrzeugkosten für die gesamte Zeit der geplanten Fahrzeugnutzung im Griff haben. Flatrate-Angebote sind deshalb gefragt – und eine Chance für Autohäuser.

| Autor: Dr. Frank Stenner

Wie in in vielen anderen Lebensbereichen auch bevorzugen zahlreiche Kunden beim Autokauf Angebote, die sämtliche anfallenden Kosten enthalten.
Wie in in vielen anderen Lebensbereichen auch bevorzugen zahlreiche Kunden beim Autokauf Angebote, die sämtliche anfallenden Kosten enthalten. (Bild: © Wolfilser - Stock.adobe.com)

Die Zeiten, in denen Interessenten im Autohaus lediglich den Endpreis eines Autos wissen wollten, sind lange vorbei. Heute interessiert die meisten Kunden, ob sie sich das Fahrzeug auch auf Dauer leisten können. Sie wollen wissen, in welcher Relation die finanzielle Belastung durch das Auto zu ihrem verfügbaren monatlichen Einkommen steht. Das ist ein wesentlicher Grund, warum 75 bis 80 Prozent der neu zugelassenen Pkws finanziert oder geleast werden und warum das Geschäft mit autonahen Mobilitätsdienstleistungen wie Kfz- und Garantieversicherungen schneller wächst als die eigentliche Fahrzeugfinanzierung. Hinzu kommt, dass sich inzwischen jeder zweite Kunde vor der Fahrzeugwahl bereits über die Finanzierungsmöglichkeiten informiert.

Am Beginn der Customer Journey steht die emotionale Entscheidung für ein bestimmtes Fahrzeug, dann folgt schnell die rationale Frage, welche Kosten für die Fahrzeugnutzung anfallen. Das sind die reinen Anschaffungskosten und die Cost of Usership, d. h. Versicherung, Steuern, Parkgebühren, Betriebskosten (Kraftstoff und Pflege), Werkstattkosten für Service und Reparatur und der Wertverlust.

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