Fahrzeugtechnik: Neu neun elf

Die mittlerweile achte Generation des Porsche 911 versucht technisch das Unmögliche: perfekter als der vermeintlich perfekte Vorgänger zu sein. Optisch darf der Carrera dagegen Anleihen bei seinen Ahnen nehmen – oder muss?

| Autor: Steffen Dominsky

Der neue Porsche 911 Carrera ist in vielen Punkten noch ein bisschen besser als sein vermeintlich perfekter Vorgänger. Vor allem aber ist er breiter und stämmiger geworden. Das gab’s vor vielen Jahren beim Elfer schon einmal. Und auch sonst zitiert der Neue in Sachen Design gerne seinen Ahnen.
Der neue Porsche 911 Carrera ist in vielen Punkten noch ein bisschen besser als sein vermeintlich perfekter Vorgänger. Vor allem aber ist er breiter und stämmiger geworden. Das gab’s vor vielen Jahren beim Elfer schon einmal. Und auch sonst zitiert der Neue in Sachen Design gerne seinen Ahnen. (Bild: Dominsky)

Sobald man einen Moment als perfekt erlebt, kann der nächste Moment nur ein Rückschritt sein“ formuliert es die Buchautorin Christa Schyboll. Genau mit diesem Dilemma sehen sich all jene konfrontiert, die etwas Neues auf Basis eines bereits Existierenden erschaffen wollen. Automobile sind da keine Ausnahme – im Gegenteil.

Richtig verzwackt für Entwickler und Designer wird die Sache, wenn es den bzw. die Vorgänger bereits seit mehr als einem halben Jahrhundert gibt. Die neueste Auflage des deutschen Sportwagens schlechthin, des Porsche 911 Carrera, ist bereits die achte. Lässt sich da überhaupt noch etwas grundlegend verbessern? Hat hier der Begriff der Evolution nicht das Ende seiner eigenen Fahnenstange erreicht?

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